Differential

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    • DIFFERENTIAL!!!

      Zum Thema Kaputtes Differenzial kann ich als Entwickler bei Hase folgendes sagen:
      Es stimmt, dass Anfangs ein Problem auftrat mit der Teflonbuchse, welches jedoch durch den Austausch mit einer Messingbuchse behoben wurde.
      Ebenfalls ist vereinzelt die Stahlplatte vom Freilauf abgerissen, wie es feehovi beschreibt.

      Wärend der Konstruktion des Differenzials vor zwei Jahren, haben wir statische Versuche durchgführt um die Schweissverbindung zu testen. Dabei stellte sich heraus, dass die Schweissverbindung mehr Drehmoment übertragen kann als der Freilauf.

      Als das erste mal die angeschweisste Platte abbrach und wir hiervon die erste Reklamation bekamen, haben wir sofort augiebig dynamische Prüfstandtests durchgeführt.
      Bei diesen Tests stellte sich heraus, dass es eine grosse Streuung bei der Schweissnahtqualität gab. Dies bedeutet, dass einige Prüfteile nach wenigen "Testkilometern" abbrachen, wobei die meissten um ein vielfaches länger hielten.

      Aus diesem Test haben wir gelernt und folgendes geändert:

      - Anderes schweissverfahren gewählt (abbschrecken in Öl)
      - Vergrösserung des Querschnitts der zum Schweissen zur Verfügung steht.

      Dies waren zwei Änderungen mit grosser Wirkung, welche die oben genannten Probleme in Zukunft ausschliessen werden.

      Viel Spass beim Triken
      Dirk van Rijn
      Entwicklung bei Hase
      und täglicher Kettwiesel zur Arbeit Pendler (21km ein weg;-)
    • Dirk van Rijn wrote:

      DIFFERENTIAL!!!

      Zum Thema Kaputtes Differenzial kann ich als Entwickler bei Hase folgendes sagen:
      Es stimmt, dass Anfangs ein Problem auftrat mit der Teflonbuchse, welches jedoch durch den Austausch mit einer Messingbuchse behoben wurde.
      Ebenfalls ist vereinzelt die Stahlplatte vom Freilauf abgerissen, wie es feehovi beschreibt.

      Wärend der Konstruktion des Differenzials vor zwei Jahren, haben wir statische Versuche durchgführt um die Schweissverbindung zu testen. Dabei stellte sich heraus, dass die Schweissverbindung mehr Drehmoment übertragen kann als der Freilauf.

      Als das erste mal die angeschweisste Platte abbrach und wir hiervon die erste Reklamation bekamen, haben wir sofort augiebig dynamische Prüfstandtests durchgeführt.
      Bei diesen Tests stellte sich heraus, dass es eine grosse Streuung bei der Schweissnahtqualität gab. Dies bedeutet, dass einige Prüfteile nach wenigen "Testkilometern" abbrachen, wobei die meissten um ein vielfaches länger hielten.

      Aus diesem Test haben wir gelernt und folgendes geändert:

      - Anderes schweissverfahren gewählt (abbschrecken in Öl)
      - Vergrösserung des Querschnitts der zum Schweissen zur Verfügung steht.

      Dies waren zwei Änderungen mit grosser Wirkung, welche die oben genannten Probleme in Zukunft ausschliessen werden.

      Viel Spass beim Triken
      Dirk van Rijn
      Entwicklung bei Hase
      und täglicher Kettwiesel zur Arbeit Pendler (21km ein weg;-)

      hallo Dirk, ddankr für die ehrlicjhe Antwort, ich kenne solche probleme aus meinem berufsleben nur zu gut. ich war 25 jahre in der entwicklung und konstruktionvon reinigungs maschinen beim weltmarkt führer tätig auch dort können solch probleme auftreten.
      ich verlasse mich auf das ehrliuche wort des entwicklers:-))
      gruß
      handicapped
    • Hm, der abgerissene Freilauf war es bei meinem Lepus nicht. Das gute Stück war noch fahrtüchtig, doch die linke Antriebswelle wollte einen freien Blick auf die Straße haben.

      Ich wüsste schon gerne was es nun war, denn ich konnte ja nur von außen sehen was passiert. Der Kettenzug hat den Freilauf nebst Differential und Kardangelenk nach vorne gezogen. (Beim Lepus liegt die Schaltnabe nicht über, sondern ungefähr vor dem Differential.) Und das soweit, dass links die Antriebswelle das Achsrohr berührt. Klar hat das hässliche Schleifgeräusche gegeben, doch ich habe halt sehr lange an den falschen Stellen gesucht.

      Nun ja, immerhin ging die Reparatur denn sehr fix über die Bühne. Genau auf den Punkt rechtzeitig zum Einsetzen des Herbstwetters mit seinen rutschigen Überraschungen habe ich es wieder.

      Gruss, Bernhard
    • Hallo,

      zum Thema Differential hab ich auch eine Frage.

      Im Zuge einer Studienarbeit muss ich mit meinem Kurs
      eine Rikscha planen und bauen. Momentan bin ich auf der
      Suche nach einem Hersteller für Differentialgetriebe.
      Kann mir in diesem Punkt jemand weiterhelfen?

      Vielen Dank für eure Hilfe.

      MFG

      Karl Augustin
    • Hallo ich muß auch mal schreiben:

      Ich habe Ende Juli mein Kettwiesel Ride bekommen. Am Donnerstag 21.12. bin ich auf dem Weg zur Arbeit liegengeblieben. Anscheinend ist im Differenzial irgendwas defekt. Ich kann zwar treten und schalten, allerdings gibt es keinen Vortrieb mehr.
      Nach 1440 km gefahrener Kilometer ist das vor Weihnachten besonders schlecht, da mir mein Händler schon angedeutet hat, dass es mit Ersatzteilen erst im neuen Jahr was wird.
      Ich weiss ja nicht ab wann die Verbesserungen eingeflossen sind, aber das Differenzial scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein.

      Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch (nicht wörtlich nehmen)

      Andreas
    • Hallo,
      lohnt sich zum Ziehen eines zweiten Kettwiesels im Tandem die Anschaffung eines Kettwiesels mit Differential? Da ich meinen Sohn wohl die Berge hinauf ziehen muss, überlege ich mir, ob sich diese teure Anschaffung lohnt. Als Test habe ich meinen Sohn auf dem Kettcar den Berg hinauf ziehen wollen und musste ein heftiges Ausbrechen des Wiesels nach links feststellen. Wenn mir jemand eine Entscheidungshilfe geben könnte, wäre ich sehr dankbar!
      Gruß
      Joe
    • JK wrote:

      Als Test habe ich meinen Sohn auf dem Kettcar den Berg hinauf ziehen wollen und musste ein heftiges Ausbrechen des Wiesels nach links feststellen. Wenn mir jemand eine Entscheidungshilfe geben könnte, wäre ich sehr dankbar!

      Es ist ein Unterschied, ob man eine Last am Seil, frei den Berg hinaufzieht, oder ob ein zweites Wiesel an der Hinterachse hängt. Als Tandem sind beide Wiesel deutlich stabiler, was das Ausbrechen betrifft! Wobei ein Schieben dabei effektiver ist, da die Ausbruchneigung des angehängten Wiesel praktisch gegen null geht.
      Viel Spaß und am besten einfach mal ausprobieren
      Friedhelm Adam