Pino oder Kettwiesel? Sicherheit beim Pino?

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    • Wir sind aktuell am Überlegen, ob wir ein Pino oder ein Kettwiesel kaufen möchten und haben beides nur kurz probefahren können. Hintergrund ist bei beiden, dass ich krankheitsbedingt körperlich nicht mehr so leistungsfähig bin, dass ich selbst radfahren kann und mein Mann und ich nach einer Alternative suchen, bei der mein Mann zeitweise komplett alleine treten kann und ich Pausen einlege. Wr möchten ncht sportlich fahren, sondern einfach nur wieder ein Stück Mobilität zurückgewinnen.
      Beim Pino hat uns die Kommunikationsmöglichkeit zwischen Captain und Stoker sehr gut gefallen, die universellere Einsetzbarkeit gegenüber dem KW aufgrund der Einspurigkeit und die bessere Unterbringungsmöglichkeit in Kofferraum etc.
      Was mir als Vorderfrau allerdings nicht behagte war, dass ich da wie eine Kühlerfigur vorne throne und weder lenken noch bremsen noch sonst wie Einfluß nehmen kann. Da mein Captain natürlich auch noch unsicher war und wir beim Wenden fast gestürzt wären, hat das Vertrauen nicht gerade verbessert. Leider hatten wir das Rad bei Händler nur vor dem Laden probefahren dürfen (ca. 7-8 min) , so dass wir uns auch nicht wirklich lange daran gewöhnen konnten. Meine Frage: Legt sich das beklemmende Gefühl da vorne mit der Zeit oder sollten ängstlichere Zeitgenossen lieber die Hände davon lassen? Eignet sich das Pino für unseren Zweck (Captain tritt viel alleine) oder doch lieber zwei Wiesel?
    • Hallo,

      ich bin das Kettwiesel zwar nur mal solo gefahren, denke aber, es ist schwerer, die 6 Räder alleine zu bewegen als die 2 Räder am Pino. Dann ist es insbesondere eine Frage des Einsatzortes. Mir wäre das Kettwiesel bei häufigen Fahrten im städtischen Bereich zu unsicher, da andere Verkehrsteilnehmer den flachen Lieger nicht so gut wahrnehmen.

      Bei unserer Probefahrt mit dem Pino hat mich der Händler erst einmal 5 Minuten alleine losgeschickt. Ich denke, das ist auch gut, um sich überhaupt an das Rad zu gewöhnen. Erst dann haben wir eine Proberunde gemeinsam gedreht, wobei meine Frau die ersten 15 Minuten vorne auch nicht besonders begeistert war, was sich aber schnell legte. Wir haben uns dann das Pino 3 Tage ausgeliehen und sind 155 km gefahren um uns dann für den Kauf zu entscheiden. Seit 3 Wochen und 1300 km Fahrpraxis liest meine Stokerin auch schon mal ein Stündchen beim Treten ein Buch.

      Ich denke, vor der Kaufentscheidung sollte man in jedem Fall längere Probefahrten machen, auch wenn man dafür Leihgebühr bezahlen muss.

      Gruß
      Uli
    • Hallo doppeluli,

      danke für Deinen Rat. Mein Mann ist auch zuerst kurz solo gefahren und dann erst mit Stoker. Wir hätten das Rad auch gerne für ein paar Stunden gemietet, aber leider bietet das der Händler nicht an.

      Kennt jemand im Raum Bayrisch-Schwaben oder Umgebung Händler, die die Räder auch stundenweise gegen Gebühr verleihen?