Trittfrequenz

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    • Hallo Ihr,

      Meine Freundin und ich sind schon mal ein Pino Probe gefahren. Womit wir gro?e Probleme hatten war unsere unterschiedliche Trittfrequenz. Der Unterschied ist so gro?, da? man sich nicht einfach umgew?hnen kann. Und da? st?ndig einer mit ner anderen (f?r ihn/sie unangenehmen) Frequenz fahren mu? macht ja auch keinen Spa?, und schm?lert auch die Leistung.

      Ist es m?glich und empfehlenswert dem Stoker ein gr??eres Kettenblatt zu verpassen, so da? dieser dann eine geringere Frequez f?hrt? Wir haben f?r uns beim Fahren festgestellt, da? es keinen Unterschied macht, wie die Pedalarme zueinander stehen, von daher k?nnte es auch egal sein, wenn sich die relative Position st?ndig ?ndert.
      Ich denke man mu? hier erw?hnen, da? wir nur zwei Stunden gefahren sind, was ja die Eindr?cke auch etwas verschleiern kann.

      Der Umbau auf ein gro?es Kettenblatt vorn w?r auch nicht nachteilig, da ein Fahrerwechsel aufgrund unserer K?rpergr??e nicht so empfehlenswert ist, Sie (1,60m) hat Probleme ?ber mich (1,76m) hinweg die Fahrbahn vorm Rad zu sehen, au?erdem f?hlt sie sich in der Mitfahrerrolle sehr wohl.

      Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Sachen, oder Tips wie man das Problem anders umgehen kann?

      Sch?ne Gr??e,
      Alex
    • Hallo Alex,
      Mal eine antwort aus Holland, deshalb vielleicht kein perfektes Deutsch:
      Wieviel Erfahrung habt Ihr beiden mit Radfahren ist eine vorfrage die vielleicht erst beantwortet werde sollte.
      Erfahrene Radfahrer gew?hnen sich meistens an eine hohere Trittfrequenz. Die Vorteile davon sind: eine geringere Belastung der Genicke und eine mehr effiziente Benutzung der Muskelkraft. Das erste Vorteil is das wichtigste f?r eine nicht erfahrene Liegeradler(in) denn die Kniegenicke (umgebung Kniescheibe) werden beim liegeradfahren anders und schwerer belastet als beim aufrechtes radeln. Eine schnellere Trittfrequenz und eine richtige abstellung wirken also schonend. Jedenfalls hoffe ich das es f?r euch nicht bei eine probefahrt bleibt den PINOfahren bereitet nach unsere efahrung wirklich sehr viel freude! Servus, Hans
    • Hallo Hans,

      Wir haben beide viel Erfahrung mit dem Radfahren und fahren beide auch recht viel. Ich glaub das ist auch das Hauptproblem, wir sind halt beide auf unsere Frequenz eingefahren und ich kann halt bei h?heren Frequenzen besser fahren und meine Freundin kann mit niedrigeren Frequenzen besser ihre Kraft entfalten. Und wir k?nnen oder wollen uns halt nicht umgew?hnen, auch weil wir halt so viel fahren und uns so unseren Stil angeeignet haben.

      Alex
    • Hallo Alex,

      auch wenn ich keine eigenen Erfahrungen zum Tandemfahren habe (au?er beim Lepus mit Tandemkupplung, aber das z?hlt nicht, da der Antrieb eh entkoppelt ist), hier noch ein Tip:

      Durch die Montage unterschiedlich langer Tretkurbeln l??t sich die Trittfrequenz beider Fahrer aufeinander abstimmen. Der Fahrer mit der h?hreren Trittfrequenz bekommt die l?ngeren Tretkurbeln. Das senkt die Trittfrequenz, da die F??e w?rend einer Umdrehung eine l?ngere Strecke auf der Kreisbahn der Tretkurbel zur?cklegen m?ssen.

      Gr??e,
      Andr
    • Hallo Alex,

      ich habe das Pino seit 2 Jahren und bin auch einiges gefahren. Wir hatten das gleich Poblem und ich habe mich zum gr??eren Kettenblatt vorne entschlossen.
      Zus?tzlich mu? ich sagen, dass wir eine Rohloff-Schaltung fahren, die zum Schalten einen kurzen Laststop (0,3 sec gesch?tzt) braucht
      => es hat sich sehr gut bew?hrt, hat aber einen kleinen Nachteil, der die Anforderung an die Schaltkunst erh?ht:
      Durch den versetzten Lastwechsel beim Treten ist das Schalten bergauf unter "richtig" Last "gewohnheitsbed?rftig" und schwierig.
      Ablauf Zeitraum ca. 0,3 - 0,5 sec
      1) Schauen wann vorne Lastwechsel ist
      2) Selbst kurz Last wegnehmen
      3) Richtig schalten

      Gru? Martin
    • hallo!
      wir haben uns letzten sommer ein pino zugelegt und sind schon einiges gefahren. ich habe dieses forum schon vor dem kauf gelesen und das mit der frequenz ist uns auch aufgefallen. wir haben gedacht, dass man sich daran gewöhnen könne, aber es stört noch immer. hat sich das grössere zahnrad vorne bewährt oder gibt es noch andere ideen? wieviel grösser sollte es eurer meinung nach sein?

      piis
    • Hallo Ihr,

      Ich war schon sehr lange nicht mehr im Forum, bin aber froh ein paar neue Nachrichten zu lesen, auch wenn wir uns momentan nicht mehr so sehr fürs Pino interessieren.

      Fritzi: Es ist gut zu wissen, daß man mit unterschiedlich großen Kettenblaettern auch gut zurechtkommen kann, das koennte eine spaetere Kaufentscheidung positiv beeinflussen.

      Anr: Mit laengeren Pedalarmen steigt die Amplitude, aber nicht die Frequenz. Wenn ich von dem Argument der Umlaufgeschwindigkeit ausgehe hast du zwar recht, der Haken ist nur, daß man sich mit solchen Experimenten schnell auch mal die Knie kaputt machen kann, weil man ja den Oberschenkel höher heben muss, das Knie also mehr beugen muss. Laengere Kurbeln sind nur was fuer grosse Leute, genauso wie kurze kurze Kurbeln was fuer kleine Leute sind, ansonsten ist das Verhaeltnis von Amplitude zu benoetigter Kraft schon recht optimal.

      Christof: wieviel groesser es sein muss, haengt von den zwei Fahrern ab: am besten mit dem Normalrad Reisegeschwindigkeit fahren und manuell mitzaehlen, wieviel Umdrehungen man in einer bestimmten Zeit (z.B. 1min) tritt. Optimal waer wohl ein Trittfrequenzzaehler, aber den hat ja nicht jeder zur Hand. Die Frequenz fuer beide Fahrer ermitteln und Verhaelnis bilden, diese Verhaelnis ist umgekehrt proportional zur Zaehnezahl der Kettenblaetter.
      BSP.: Vorn faehrt 75UPM, Hinten faehrt 90UPM
      Hinten hat 42 Zaehne an der Verbindungskette, dann Braucht vorn 42*90/75=50,4 als 50 oder 51 Zaehne. Den kleinen Unterscheid merkt man dann denk ich nicht mehr. Wichtig: es geht nur um die Kettenblaetter an der Verbindungskette, das hat nichts mit der eigentlichen Antriebskette zu tun.

      Schoenen Gruss,
      Alex