Pino Pedelec Bionx PL 350 oder andere Fahrhilfen

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    • Liebes Pino Forum,

      seit Jahren liebäugl' ich mit dem Swissflyer, Bionx und dem Pino. Aber am Ende aller Überlegungen bedeutete die mögliche Anschaffung eines dieser "Fahrrad-Gefährten" wenig, da sie kurz gesagt einfach zu teuer waren und für mich mehr Luxus als tatsächlich täglicher Gebrauchsgegenstand gewesen wären.

      Meine Frau und ich haben uns im Dez. 07 dann für den großen Chariot Anhänger entschieden, um unsere kleine Josefin, jetzt 16 Monate alt, in die Kinderkrippe fahren zu können. Wir haben beide Kupplungen an den Rädern. Ich wollte die Kleine 5 km morgens in die Krippe fahren, abkuppeln und dann noch mal ca. 9 km (aber immer bergauf!) zur Arbeit. Meine Frau, die dankbar um die 3-4 Stunden am Vormittag ist um Ihrer selbstständigen Arbeit als Journalisten nachgehen zu können, wollte widerum Josefin mittags abhohlen, muss also mit Hin und Rückfahrt 10 km fahren.

      So war die Theorie!
      Tatsächlich machen wir wieder alles mit dem Auto, - das ist traurige Realität.
      Wir leben auf einem Einödhof. Es geht viel bergauf -bergab. Die kleine haut es regelrecht im Anhänger herum. Der Anhänger fährt sich nur auf Asphalt super. Wir haben uns da leider wirklich falsch beraten lassen und einen Fehlkauf gemacht. Also versteht mich nicht falsch. Anhänger und Kupplungssystem sind super, aber es passt halt nicht zu unseren Bedürfnissen.
      Zweiter Punkt ist, das diese täglichen Touren einem wie ein Leistungssportereignis mit ständigem Zeitdruck und dem Gefühl sein Kind sehr unadäquat zu transportieren, vorkommen.

      Meine Idee ist nun:
      Ein Pino Tour anzuschaffen und mit einem PL 350 Bionx zu versehen, die Kleine vorne hinzusetzen, weil ich glaube, da hat sie am meisten Federung.
      Meine Frau wird wohl das Auto weiterhin am Mittag/Nachmittag benützen...ihr ist das einfach zu stressig und zu anstrengend.

      Meine Fragen nun an Euch:

      Ist Josefin mit 16 Monaten zu klein um vorne sitzen zu können?
      Gibt es einen von Euch der in sein Pino schon einen Bionx Motor eingebaut hat?

      Über beratende Antorten oder Alternative Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
      (das ist mein erstes mal, daß ich in ein Forum schreibe, mal schaun was dabei herauskommt:)

      Vielen Dank

      Johannes
    • Hallo Johannes,

      ab einer Körpergröße von einem Meter können Kinder mittels des verschiebbaren Kindertretlagers vorne sitzen und mittreten.

      Wir haben testeshalber den Bionix für einen Kunden in das Pino eingebaut. Das klappt gut und zuverlässig läuft er auch.
      Das gleiche hören wir auch von Kunden die sich den Motor vom Händler haben einbauen lassen. Aus vertriebstechnischen Gründen haben wir uns aber bisher nicht für einen serienmäßigen Einbau entschließen können.

      Schöne Grüße
      Stephan Moldenhauer
      Hase Team
    • Hallo Stephan,

      zu der Information:
      "Wir haben testeshalber den Bionix für einen Kunden in das Pino eingebaut. Das klappt gut und zuverlässig läuft er auch. "
      hätte ich gern nähere Informationen:
      Ist der Motor vorn oder hinten eingebaut?
      Wo ist der Akku untergebracht?
      Gibt es Photos davon?
      Mit welchen Kosten für den Einbau muss man ungefähr rechnen (ich habe, glaube ich, ein Pino 2, letztes Jahr erworben).

      Schöne Grüße
      Horst
    • ich fand jetzt http://www.roll-tech.de/ und
      http://www.roll-tech.de/files/katalog_hase_powered_by_roll-tech.pdf (S. 5)

      Roll baut den Motor im Vorderrad ein. Mit der Federgabel scheint das nicht ganz einfach, aber wohl möglich zu sein.
      Aber die Scheibenbremse müsste durch eine Felgenbremse ersetzt werden ...
      Je nach Version ist mit Kosten von knapp 2.000 bis knapp 2.900 Euro zu rechnen. Selbst einbauen scheint wohl eher nicht möglich zu sein, so dass das Rad nach Xanten am Niederrhein geschafft werden müsste.

      BionX wird u.a. angeboten von Ciliox in Hessen zu Preisen von 1.290 bis 1.850 Euro
      http://www.leichter-fahren.de/download/BionX-Preisliste_2008_03.pdf
      Anscheinend ist da im Wesentlichen nur das Hinterrad auszutauschen, Kabel zu legen, Schaltung und Akku anzubringen.
      Ersatzakkus sollen zwischen 475 und 890 Euro kosten. Nach Herstellerangaben sollen sie nach 5 Jahren noch 50 - 60 % ihrer Kapazität haben, nach Angaben eines Vielfahrers nach 3 Jahren und über 25.000 km hätte der Akku noch nicht spürbar nachgelassen.

      Eine ganz interessante Gegenüberstellung verschiedener Zusatzantriebe fand ich unter http://wstiffel.homepage.t-online.de/Hilfsantriebe.htm
      sonst gibt es auch noch das http://www.pedelecforum.de/forum/