frage zu gangschaltung etc

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    • Hallo...ich hoffe die Frage ist nicht schon mal gestellt worden und ich hab die Antwort überlesen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
      Es geht nicht um mich, sondern einen Bekannten in Amerika, der ein Pino hat.
      Er schreibt:

      'One of the things we learned is that the gearing is set up so that the person in the back does most of the work. Typically, I think it’s sold to folks with special needs individuals who may not be able to even work the pedals, let alone contribute significantly. In our case if I was working hard, Ann had it too easy. If we changed gears to the point she was working, I could barely pedal. So we think we want to change the gearing for Ann so that it more closely matches what the rear person is doing.'

      Der Hintermann muss also kräftiger treten als der Vordermann, weswegen er jetzt etwas an der Gangschaltung ändern möchte um das ganze so auszugleichen, dass Vorder- und Hintermann ungefähr den gleichen Widerstand haben.
      Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, der in der Hinsicht schon Erfahrung mit dem Pino hat.

      Ganz lieben Dank im Voraus!
      Grüßle ;)
    • Hallo,
      rein rechnerisch haben beide Fahrer den selben Wiederstand, da die Kettenblätter die gleiche Zähnezahl haben. Allerdings ist es so, dass im liegen die Trittfrequenz als höher empfunden wird. Tritt der hintere mit einer sportlich hohen Trittfrequenz, fühlt sich das für den Vorderen schon an, als ob er im Hamsterrad läuft. Daher kann er dann nicht mehr mittreten (da es einfach zu schnell ist) was sich wiederum für den hinteren so anfühlt, als ob er die "ganze Arbeit" machen muss.

      Abhilfe kann ein größeres Kettenblatt vorne schaffen. Wir haben es mit einem 46 Z Kettenblatt probiert. Das funktioniert sehr gut.
      Allerdings kommt es natürlich darauf an, wie schnell der hintere tritt und der vordere treten will.

      Man kann das Ganze auch berechnen: Zähnezahl vorne = Zähnezahl hinten x Wunschtrittfrequenz hinten / Wunschtrittfrequenz vorne!

      Die Wunschtrittfrequenz in Umdrehungen pro Minute. Um diese zu ermitteln, kann man ja mal während der Fahrt zählen, wie oft man in einer Minute die Kurbeln einmal ganz herum dreht. Dabei muss der jeweils anere natürlich nicht mittreten, denn es geht ja um die persönliche Wunschtrittfrequenz! (einer zählt die Umdrehungen, der andere stoppt die Zeit)
      Viel Erfolg beim Zählen und allzeit gute Fahrt!
      Dirk van Rijn
    • Vielen Dank für die Hilfe!
      Ich habe den Vorschlag übersetzt und weitergeleitet, aber anscheinend gibt es dennoch Unklarheiten.
      Also...wieder übersetzt was mein Bekannter geschrieben hat - ich hoffe meine Übersetzung ist verständlich und es findet sich eine Lösung.

      "Ich verstehe nicht ganz was 'Während des Fahrens wird die Trittfrequenz von der vorderen Person wegen der liegenden Position als höher empfunden.' bedeuten soll.
      Stellen wir die Frage also vielleicht etwas anders.
      Was genau haben sie gemacht und was wollten sie damit erreichen?
      Wollten sie den Widerstand der vorderen Person auch erhöhen?
      Ich habe gehört, dass die Zahl der Umdrehungen der Kurbel eine Kadenz genannt wird. Vielleicht ist das die Frequenz. Also ist in der liegenden Position die Trittfrequenz höher bzw das Treten leichter - das macht Sinn. Wenn ich das richtig verstanden habe, versuchen wir also die Trittfrequenz der vorderen Person zu senken.
      Eines der vorderen Kettenblätter auszutauschen macht Sinn, aber ich denke nicht, dass es möglich ist ganz vorne ein größeres Rad einzubauen, da es dann Probleme mit der Führungsschiene gibt. Das vorderste Zahnrad ist jetzt zu groß und führt dadurch dazu, dass sich die Kette in die Plastikführungsschiene frisst. Nachdem die vordere Person aber eigentlich sowieso die mittlere Kurbel antreibt, macht es wirklich einen Unterschied welches Kettenblatt man austauscht?
      Ich möchte also direkt fragen, welche Änderung wir an dem hinteren Zahnrad des Vordermanns vornehmen sollten um den Widerstand zu erhöhen. (Hat das Forum Vorschläge dazu wie man verhindern kann, dass die Führungsschienen sich schnell abnutzen?)
      Meint der Begriff 'Zähnezahl vorne' in der Gleichung die Zahl der beiden Zahnräder über die die vordere Kette läuft? In anderen Worten, ist es die Summe der Zähne des vorderen und des hinteren Zahnrads über die die Kette läuft? 'Zähnezahl hinten' kann ich mir schwer vorstellen, da es ein 27-Gang-Rad ist. Gibt es eine Standard-Gangschaltung mit der man diese Zahl festlegen kann?"
    • Ok, neuer Versuch: Zähnezahl vorne, sind die Anzahl der Zähne am Kettenblatt ganz vorne auf der linken Seite. Zähnezahl hinten sind die Anzahl der Zähne am Kettenblatt auf der linken Seite in der Mitte des Fahrrads, also auf der Tretlagerwelle der hinteren Person (Nicht die 3-Fach, sondern auf der anderen Seite). Normalerweise ist die Zähnezahl vorne und die Zähnezahl hinten gleich und zwar 38Z.
      Wenn man die Kurbeln in einer Minute 60 mal herum dreht, ist die Trittfrequenz 60! Ob das auch Kadenz heisst, weiss ich nicht. Da beide Kettenblätter 38Z haben, ist die Trittfrequenz für beide Fahrer gleich. Es fühlt sich nur vorne leichter/schneller an. Um dies zu änern kann man vorne und hinten (also nur linke Seite) verschieden große Kettenblätter montieren um dies auszugleichen.
      Wenn man hinten (linke Seite, gegenüber vom 3-fach Kettenblatt) ein 33Z kettenblatt montiert ist das der gleiche Effekt als wenn man vorne (linke Seite) ein 46Z Kettenblatt montiert: Der Vordermann/frau tritt dadurch langsamer/schwerer.
      Ich hoffe es ist jetzt deutlicher!?!
      Viele Grüße
      Dirk van Rijn
      HASE-TEAM