Radl-Urlaub mit dem Kettwiesel an der Nordsee

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    • Radl-Urlaub mit dem Kettwiesel an der Nordsee

      Liebe Hasebike-Fahrer/innen,
      da will ich euch nicht vorenthalten, dass unser Radl-Urlaub an der Nordsee, mit einem normalen Rad und meinem Kettwiesel, ein tolles Erlebnis war.
      Wir hatten uns vorgenommen, in etwa 3 Wochen den Nordseeküsten-Radweg von Emden bis Dagebüll mehr oder weniger konsequent der ausgeschilderten Strecke nach zu fahren.
      Die Schleife nach Hamburg z.B. war von Anfang an aussen vor.
      Wir hatten die Tagesetappen gemächlich geplant, sodaß max. geplante 65km/Tag das Ziel waren, hatten wir doch keine Übung geschweige denn je Gepäck dabei. Wir wollten ja noch was ansehen, und nicht nur auf dem Radl sitzen und Kilometer machen.
      Gesagt, geplant, getan, die Räder ins Auto verstaut, was mich etwas Zeit gekostet hat, das Gepäck drumrum verteilt und auf die Autobahn Richtung Emden.
      Gepäck war etwa 15kg pro Fahrrad, wie immer zu viel, beim nächsten mal kann man noch abspecken...
      Dort ausgepackt, das Auto gut abgestellt und schon konnte es nach ruhiger Nacht losgehen.

      Emden mit seinem Hafen und ganz in der Nähe auch das Otto-Huus


      los geht`s:

      (nein es war nicht so ernst, wie´s hier aussieht :D



      klar dass der "Otto-Leuchtturm" auf der Route liegt, der Pilsumer Leuchtturm:


      Schafe begleiten uns allerorten auf den Wegen am Deich und so sehen die Reifen entsprechend aus:


      ein Ausflug nach Norderney mit der Fähre:


      und auf der Insel ein wenig die Wege erkunden und den Leuchtturm erklimmen:


      weiter geht´s im nächsten Beitrag...
      Kettwiesel in rot

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    • Genauso wie die Schafe sind die Lachmöwen ein ständiger Begleiter:


      Strandpromenade von Norderney


      auf der Fähre




      Neuharlingersiel hat einen hübschen Hafen mit einigen sehr schönen Kuttern:


      und kurz danach hat uns ein Gewitter erwischt, wir warten im Bushäuschen, bis der Schauer vorüber ist und unterhaten uns mit zwei weiteren Radlern:


      in Wilhelmshaven liegt ein Kutter, den könnte man sogar kaufen... habe ich im Nachhinein entdeckt


      tja, will ich nicht und so geht es weiter, wir sparen uns die Umrundung des Jadebusens, und gehen aufs Schiff nach Eckwarderhörne.
      Abends am Helgolandkai, von da weg fährt das Schiff:


      unterwegs nach Eckwarderhörne wieder ein hübscher Segler:
      Kettwiesel in rot
    • und weil´s bei kleinem Gepäck nicht ohne kleine Wäsche geht, ist die regelmäßig fällig:


      Bremerhaven hat ein tolles Schauspiel auf Lager, da wird ein Segler aus dem Hafen geschleppt, die Mannschaft auf den Bäumen und Musikuntermalung dazu, toll:


      einer der Schlepper:


      schon bald sind wir wieder auf dem platten Land am Deich:




      eine Fähre bei Brunsbüttel:


      und ohne Regen geht´s natürlich nicht ab:


      so schnell er kommt, so ist er auch wieder weg:


      und dann: ein winziges Stück Muschelschale zwingt zur Pause, Reifen flicken ist angesagt.
      Ein "Big-Ben" ist halt mal kein wirklicher Tourenreifen ;(
      Kettwiesel in rot

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    • Das Wiesel auf der Tasche aufgebockt, Reifen aussen von der Felge heben und los geht´s:



      das hält bis zum Ende des Urlaubs ohne weitere Platten !

      Cuxhaven




      der Nachwuchs klettert:




      Pause am Wegesrand


      St.Peter-Ording, die Strandbar 54° auf Stelzen und an einem schönen weiten Strand, wenn grad kein Wasser da ist:


      zum Abschluss dann hinüber auf die Insel Föhr, nach Wyk, immer wieder schön und auf alle Fälle einen Besuch wert:



      die Mittelbrücke von Wyk:
      Kettwiesel in rot


    • Der letzte Urlaubstag kommt, in der Früh gehts mit der Fähre zurück ans Festland und dann ab nach Hause.

      Die Tour war toll, knapp 600km gesamt, wir hatten ausser dem einen Platten keinerlei Problemchen, weder mit der Technik noch mit den diversen Körperteilen,
      es ist eine Erfahrung wert, im eigentlichen Sinn, weil man viel mehr sieht und wahrnimmt als aus einem Auto heraus.
      Zugegeben, speziell die Weidetore auf den Wegen am Deich sind für ein Liegedreirad manchmal auch nur um 2cm zu schmal,
      da heisst´s dann abladen und drüber heben, aber das geht auch. Auch das geschützte abstellen der Räder an diversen Unterkünften hat immer gut geklappt,
      die Leute sind sehr freundlich, hilfsbereit und ausserdem oft interessiert, was denn das für ein Fahrrad sei...
      Genau zweimal auf der ganzen Strecke habe ich ein weiteres Hasebike gesehen, einmal ein anderes Liegedreirad.
      Natürlich gibt es viel mehr Fotos, es soll euch einen Eindruck geben und vielleicht die/den einen oder anderen dazu bewegen, auch auf Tour zu gehen.
      Es war unsere erste Tour dieser Art, sicher jedoch nicht die letzte, es war ein Riesenspass und eine richtige gute Erholung.

      Grüße
      Harald
      Kettwiesel in rot
    • Hallo Harald,

      vielen Dank für den schönen Reisebericht mit den tollen Bildern. Zeig ruhig mehr davon.

      Wir waren im April für ein verlängertes Wochenende in Duhnen und sind dort auch geradelt. (Wir hatten aber auch Glück mit dem Gegenwind)

      In starken zwei Wochen geht´s nach Oberbayern, da werden wir die eine oder andere Tour machen. Vielleicht schaffe ich ja auch mal einen Reisebericht zu erstellen.

      mfg Gudrun
    • Hallo Harald,

      vielen Dank für den schönen Reisebericht.
      Als ich eure Räder gesehen habe ist es so wie bei vielen anderen Paaren.
      Die Frauen fahren Zweirad ( wenn Sie keine Körperlichen Beeinträchtigungen haben ) und die Männer Liegerad.
      Kenne auch die Argumente des schönen Geschlechts warum Sie lieber auf einen Zweirad ( UP ) fahren.

      Möchte dich aber fragen wie dass Fahren miteinander war.
      Es ist ja doch ein Unterschied ob ich ohne oder mit e-Unterstützung fahre.
      Nehme an das du nur mit kleiner Unterstützung gefahren bist ?
      Hast du einen oder zwei 500ter Akkus am Rad ?
      Kannst du sagen in etwa wieviele Km du fahren konntest mit einer Akkuladung ?

      Wir sind mit normalen e-Bikes 2/3 des Ederradweg gefahren und hatten hier und da Gegenwind was der e-Antrieb ja schön
      ausgleicht.
      Dies ist auf der Anzeige gut zu sehen das bei Gegenwind die Motorlastanzeige um ein bis zwei Balken höher ist.

      Gruß Gerold
    • Hallo Gerold
      das hat sehr gut funktioniert, Standard-Rad und E-Kettwiesel. Es war der Anspruch meiner Frau an sich, die Tour ganz normal zu radeln. Meist war ich in Eco, manchmal ohne Motor ab und an auch in höherer Unterstützung.
      Da ich quasi untrainiert in diesen Urlaub bin war's für mich ok.
      Es ist nur ein Akku am Rad und der ist nach Anzeige für ca 80-100 gemischte km gut. 120km mit Unterstützung glaube ich eher nicht. Wir sind Max 70km pro Tag gefahren und dafür reichts locker. Zuhause lade ich nicht nach jeder Tour, habe aber den Versuch, den letzten km rauszukitzeln noch nicht unternommen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Konfiguration.
      Liebe Grüsse
      Harald
      Kettwiesel in rot