Regenjacke oder Cape?

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    • Hallo,

      wir haben seit kurzem ein Lepus und ein Kettwiesel und sind ganz begeistert davon, zumal es meiner Frau wieder ermöglicht mit dem Rad zu fahren.

      Jetzt sind wir zwar ausgesprochene Schönwetterfahrer aber bei dem wechselhaften Wetter zur Zeit kann ja schnell mal ein Regenschauer dazwischenkommen. Und da hätte ich gerne mal ein paar Tips zu passender Regenkleidung für das Kettwiesel. Ich kann mir vorstellen, daß eine klassische Regenjacke nur bedingt geeignet ist, da sich das Wasser am Bauch sammelt bzw. nach einiger Zeit wohl durch den Reißverschluß dringt. Jetzt habe ich mir im Laden Capes angeschaut, die scheinen mir aber zumindest nach hinten etwas lang zu sein.

      Was empfehlt Ihr denn so?

      Viele Grüße,
      Michael
      Kettwiesel 2005 und Lepus im Tandem
    • Hallo,
      also ein Cape ist denkbar ungünstig, da es durch den Fahrtwind, der beim Liegerad ja von den Füßen Richtung Nase bläst, im schlimmsten Fall vor die Augen, oder zumindest aber von den Beinen weggeblasen wird. Dieser "Regencapestoffhaufen" sammelt mindestens genauso viel Wasser wie die Bauchfalte! Eine (eng anliegende hochwertige) Regenjacke wirft wenig, bzw. keine Falten in denen das Wasser stehen bleibt. Außerdem sind bei guten Jacken die Reißverschlüsse wasserdicht. Für völlige Trockenheit ist natürlich, wie bei normalen Fahrrädern auch, eine Regenhose unverzichtbar. Im Sportlichen Einsatz, also wenn man (leicht) anfängt zu schwitzen, sollte die Regenbekleidung atmungsaktiv sein.

      Das allerbeste beim Liegerad ist natürlich eine Teilverkleidung, die Wind und Wetter von vorne sehr effektiv abhält.

      Ich selbst finde ja ein bisschen nass werden gar nicht so schlimm, was mich allerdings stört, ist die verregnete, beschlagene Brille. Falls da jemand noch Tipps für mich hat, hör ich sie gerne!

      Viele Grüsse
      Dirk van Rijn
    • Hallo Dirk.
      Falls Du bis heute noch keine ernstzunehmende Lösung für das Brillenproblem gefunden hast, hätte ich einen -zugegeben etwas bizarren- Lösungsvorschlag (habe mich an einen älteren Cousin erinnert, der früher Kart-Rennen gefahren ist): DAS TURBOVISIER. Passt optisch sicherlich zur Teilverkleidung...
      Dabei handelt es sich um eine transparente drehbare Kunststoffscheibe, die bei Regenrennen vor dem eigentlichen Helmvisier angebracht wird, um mit Rotation (durch den Fahrtwind) das Regenwasser nach außen zu schleudern. Da das Teil offensichtlich mit einem Gummiband oder Expander über den Helm gestülpt wird, kann die Größe einem Radhelm oder Schädel sicherlich angepasst werden. Einfach mal nach dem Teil googlen.
      Grüße
      astonwalle

      PS: Zu der eigendlichen Frage: Definitiv Regenjacke und Hose. Das Cape würde viel zu schnell Bekanntschaft mit den Speichen bzw. dem Zwischenraum zwischen Reifen und Schutzblech machen. außerdem wird man bei der Cape-Lösung dann halt von unten nass...