Kettwiesel, Keine Qualität?

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    • Hallo ich besitze nun seit dem 1.6.2007 ein Kettwiesel AL Ride
      Da ich eine Gehbehinderung habe und mich auch über solche Fahrräder informierte, wurde mir die Firma Hase mit ihren Rädern empfohlen. Nach Besichtigung und Probefahrt eines solchen Rades bei einem Fachhändler, nach beschriebener Situation wurde dies auch empfohlen. Er sagte das es ein robustes Rad ist. Darauf hin bestellte ich mir ein Kettwiesel AL. Soweit zur Vorgeschichte

      Als es endlich geliefert wurde und nach einer kurzer Probefahrt fiel mir die Kette runter. Daraufhin verbog sich der Halter der Schnellverstellung. Der Händler bog diesen wieder in Form. Nach einer kurzen Zeiit wiederholte sich der Vorfall noch 4 mal. Nach Absprache mit dem Händler holte er es dann ab. Zur angeblichen Prüfung und "fernreparertur" von Hase. Nach der Repeartur sah es aus als wurde nichts gemacht nur der Halter mit der Hand nachgebogen damit die Kette gespannt wird.

      Nun frage ich mich ob die Firma Hase keine qualitiv hohe Arbeiten ausliefern kann ob es am dem Händler liegt, keine Ahnung. Also ich bin mit der Arbeit und Verarbeitung sehr unzufrieden, da das Rad auch nicht gerade "günstig" ist.

      Ich habe es schon 4 Wochen und davon war es 2 Wochen defekt. Da es mir auch nicht möglich ist durch die Behinderung das Rad über längere Strecken zu ziehen, komme ich zu der Meinung "Was da geliefert wird ist seinen Preis nicht werd".

      Nichts als Ärger
      Kettwiesel Ride 2009er mit Rohloff Narbenschaltung
    • Hallo
      Das Problem bei Hase Kettwiesel ist die niedrige Bodenfreiheit des Schaltwerks. Wenn es sich bei deinem Wiesel um eines mit Kettenschaltung handelt, solltest du darauf achten, dass du Bordsteine möglich im 90° Winkel herunterfährst, d.h. nahezu beide Hinterräder gleichzeitig. Zusätzlich sollte man ein wenig an das Schaltwerk denken.
      Außerdem steht auch in der Gebrauchsanweisung, dass ein Rückwärtstreten zur Beschädigung führen kann.
      Wenn man diese beiden Punkte beachtet, fährt man meiner Meinung nach sehr gut mit dem Kettwiesel. Ansonsten ist eine Nabenschaltung eine Option, es muss ja nicht gleich eine Rohloff sein.

      Gruß
      Arathorn

      P.S. Ich habe mir auch schon 2x das Schaltwerk deshalb "zerschossen" und musste die Halterung der Umlenkröllchen schon diverse Male zurecht biegen. Hase hat bei mir eigentlich immer sehr kulant gehandelt.
    • Ja, ja, die Qualität. Nun, ich hatte und habe fortwährend Probleme mit meinem Kettwiesel Ride. Das Rad wird ja als Mountainbike angepriesen, zumindest bekommt man das Gefühl, wenn man sich die Webseite oder die DVDs ansieht.

      Meiner Meinung taugt die Serienbereifung (Schwalbe Crazy Bob) nicht, da sie zu geringe Traktion hat. Also habe ich auf den Mow Joe von Schwalbe umgerüstet. Der ist viel besser.

      Der zweite Kritikpunkt sind die Serienbremsen. Das sind zwar Scheibenbremsen, aber eben normale, mechanische mit Kabelzug. Da bitte gleich die Maguras nehmen, die Julie genügt da völlig. Da hat man dann auch längerfristig Spass dran.

      Der dritte Kritikpunkt ist das Schaltwerk. Nicht etwa, dass die Schaltung schlecht wäre, aber die Bodenfreiheit bei der Kettenschaltung ist viel zu gering. Man setzt damit faktisch immer auf, wenn man mal ein bisschen im Gelände fährt. Wie machen die Jungs auf der DVD das? Dazu kommt noch, das ein Aufsetzen das am Rahmen festgeschweisste (!!!) Schaltauge verbiegt. Ergo lässt sich die Schaltung nicht mehr exakt einstellen, die Kette geht runter oder es kommt zu spontanen Gangwechseln. Am Berg ist das richtig spassig.

      Und dann müssen noch öfters die Besfestigungsschrauben der Schutzbleche nachgezogen werden. Könnte man die nicht mit einer Mutter kontern?

      Ich bin jetzt keiner, der sein Rad herwerkelt wie ein Gestörter und auf nichts aufpasst. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ein Mountainbike ist das Kettwiesel Ride aber definitiv nicht, allerdings ist es ideal für Fahrten auf Asphalt.

      Wenn man das Teil schon als geländegängiges Bike anpreist, dann bitte nur mit der richtigen Bereifung und einer Nabenschaltung. Alles andere ist Mumpitz!

      So long
      Thorsten
    • Hallo
      Ich habe mit dem Kettwiesel Ride, das ich jetzt gerade mal 9 Monate fahre auch schlechte Erfahrung bez. Qualität gemacht. Nach 2 Monaten riss die Kette. Nach 5 Monaten war das Tretlager im Eimer. Jetzt ging bei der Lenkung der Konusring und die Lagerschale entwei. War noch nie im Gelände mit dem Teil. Immer auf befestigten Wegen zur Arbeit. Das tollste: Mir wird vorgeworfen: Das passiert "nicht einfach so". Das heißt die Reparatur läuft nicht als Garantie sondern ist kostenpflichtig.
      Sowas nennt man Qualität. (Auszug aus Beschreibung:Auf vielfachen Wunsch unserer Teamfahrer haben wir das Material an extreme Fahrweisen angepasst.....)
    • @donauradler
      Ein Kettenriß kann bei einem Fertigungsfehler schon mal pasieren. Da können ja auch Kräfte von um die 2.000 kg entstehen! Probleme mit Tretlager und Lagerschale DÜRFEN bei einem Rad dieser Preisklasse nach solch kurzer Zeit NICHT auftreten!

      "Auf vielfachen Wunsch unserer Teamfahrer"
      Dieses "Team" erscheint mir nach all den Erfahrungen fragwürdig.
    • Hallo,
      als ich mir vor fast drei Jahren mein Kettwiesel gakauft hatte glaubte ich ich hätte einen Mercedes gekauft. Sooo viel Geld habe ich noch nie für ein Rad bezahlt. Nach ein paar Kilometern merkte ich, es ist wohl eher eine Harley Davidson. Das heißt: Geh nie ohne Werkzeugkoffer auf Tour. Aber mal ehrlich ist der Preis wirklich so hoch? Bedenkt man die Stückzahlen, die Entwicklungskosten der ganzen Spezialteile wie Differzial, Sitz Kettenführung ... Vor allem, wenn man die Entwicklung des Kettwiesels über die Jahre anschaut. Ich denke da an die Rahmenkonstruktion für die früheren Felgenbremsen. Kaum zu glauben, dass der Klotz gefahren ist. Dann gibt's da auch Personalkosten. Gutes Geld für gute Arbeit. Ich denke in Waltrop gibt es mehr als 30cent Stundenlohn wie die armen Schw... bekommen, die in China unsere Aldiräder zusammenschrauben. Wenn man sich das bewusst macht, tut's auch nicht so weh, wenn man dauernd an den Bremsen schrauben muss, weil die einfach immer schleifen. Man kann auch eifach nur vom Feinsten verbauen aber dann kostet das Rad eben mal 1 bis 2 tausend Euro mehr.
      Kein Mensch, der sein Herzblut in die Entwicklung solcher Räder steckt will den Kunden Ramsch andrehen aber selbst wenn in den Vorserien viel getestet wird, treten bei Neuentwicklungen eben auch Mängel auf, die sich erst auf "der Straße" bemerkbar machen und da kann man nicht meckern. Fa Hase behebt die Mängel anstandslos.
      Klar, liest man die Bedienungsanleitung (Garantiebestimmungen) steht da, das Kettwiesel ist nix für Rennen und extremes Gelände. Das passt nicht zur Promo-DVD. Das ist eben Werbung. Wer für bare Münze nimmt, was da gezeigt wird glaubt auch, dass Müllermilch schön macht.
      Ich habe damit begonnen, das was mich an meinem Kettwiesel nervt zu ändern. Das sich bei mir immer die Gabel lockert, liegt wohl an den schlechten Wegen. Ich habe jetzt eine Federgabel eingebaut mal schauen ob das jetzt besser wird. Meine ewig nervenden Bremsen habe ich auch getauscht. Jetzt schleift nix mehr und Bremst gut. Und den Mitläufer habe ich bereits nach 80 km gegen einen Nabendynamo getauscht, nachdem ich bei der ersten Nachtfahrt zig mal das Licht einschalten musste, weil das olle Teil bei jedem kleinen Hoppeln vom Reifen gesprungen war.
      Hätte ich die Extras gleich ab Werk einbauen Lassen, wäre mein Kettwiesl in eine Preisklasse gekommen, dass mein Finazminister mich in die Ausschüsse verwiesen hätte und ich würde heute noch upright fahren. Da hätte ich jede Menge "Boa geil eh" und "Mama guck mal ein Faulenzerrad" verpasst :D
      Gruß,
      :DPfinztalwiesel:D
    • Hallo aus Köln,

      ich freue mich gerade, dass ich bei der Qualität-Misere von euch nicht mitreden kann!
      Seit 4 Monaten fahre ich Kettwiesel Ride; gebraucht gekauft (Neu im Sommer 2006).
      Sprich, es hatte schon ne Menge mitgemacht.

      Bei mir fängt bislang nur eins an: Die Bremsen; sprich die Beläge sind runter - aber das ist normaler Verschleiß.
      Ich fahre TÄGLICH durch Köln und wer Köln kennt, der weißt, dass jeder Wald angenehmer ist :)
      Das Rad hält alles, Schaltwerk ist zwar tief aber noch NIE aufgesetzt. Perfektes Handlling und na ja,
      meine Big Apples (60er) tun natürlich auch noch Einiges zum Fahrvergnügen.

      Dazu kommt, dass ich sehr nachlässig bin was die Pflege angeht. Noch nie geputzt oder geschraubt und trotzdem nix passiert!
      Noch niemals hatte ich ein Fahrrad, welches so präzise geschaltet hat und alles mitmacht!

      Viel Glück bei euch, dass ihr keine weiteren "Einbußen" erleben müsst!

      Gruß aus Köln,
      Sven