Testberichte

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    • Hallo beanat227 hier ein Erfahrungsbericht,

      wir haben uns vor dem Kauf des Pino auf der Spezi in Germersheim ausf?hrlich ?ber dieses Tandem informiert. Die Spezi ist eine j?hrlich stattfindende Spezialradmesse. Der Ort Germersheim liegt in der N?he von Karlsruhe. Auf der Messe besteht die M?glichkeit einer kleinen Probefahrt. Hier der Link www.spezialradmesse.de
      Danach haben wir uns f?r ein Wochenende beim H?ndler ein Pino ausgeliehen um auf einer "echten" Tour das Gef?hrt mit Gep?ck zu testen. Ich denke alle H?ndler, die Fahrr?der in dieser Klasse anbieten, bieten diesen Service. In der Regel wird der Mietpreis beim Kauf verrechnet. Ich empfehle Euch in jedem Fall eine ausgiebige Testfahrt. In der Preisklasse muss man ?berzeugt sein.

      Wir waren jedenfalls angesteckt und haben uns ein Pino gekauft. Hier unsere Erfahrungen (nach ca. 700km):
      Das Fahren ist f?r Beide gew?hnungsbed?rftig. Hinten wird gelenkt, gebremst und geschaltet. Das Gewicht und die Geometrie des Rahmens (Radstand...) erfordern etwas ?bung. Dies wird beim Kurven fahren deutlich.
      Vorn ist die Person g?nzlich auf das Tun des Hinteren angewiesen, dies ist beim normalen Tandem anders herum und vermutlich nicht so gravierend wie beim Pino. Wir haben keine "Normal-Tandem-Erfahrung". Zu Anfang hat der Hintere angesagt ob es jetzt rechts oder links am Ampelpfosten vorbei geht, mittlerweile ist das ?berfl?ssig. Durch die kompakte Bauform ist es wendig, das Fahren auf Waldwegen, Schotterpisten u.?. ist problemlos. Das 20" Vorderrad ist unauff?llig, sollte aber bei Kanten und Schlagl?chern bedacht werden, d.h. langsam fahren. Der Lenker ist ungew?hnlich, beim kraftvollen Fahren, bergauf, kann man sich nicht so gut daran festhalten wie bei einem Standardlenker. Die Vordere Person hat eine Liegeradhaltung, es werden zum Teil anderen Muskeln als beim Standardrad beansprucht. Diese m?ssen erst trainiert werden. Klickpedale sind f?r vorne zu empfehlen.
      Die Sitzposition der beiden Fahrer zueinander ist optimal. Es kann problemlos erz?hlt werden und der Hintere hat einen v?llig ungest?rten Blick. Bei uns sitzen vorn 1,65m und hinten 1,80m.

      Fazit: Macht Spa?, funktioniert super und es entsteht ein v?llig neues Fahrgef?hl
      Tipp: Ausprobieren


      Liebe Gr??e

      PINOcchio
    • Hallo beanat227

      wir (auch 1,65 und 1,80 und keine Tandemerfahrung) haben ?hnliche Erfahrungen wie die mit den langen Nasen gemacht.

      Das Fahren ist gew?hnungsbed?rftig, der Vordere f?hlt sich gerade am Anfang sehr hilflos und ausgesetzt. H?ufig die Position wechseln hat hier sehr geholfen.

      Klickpedale sollten wirklich sein, gerade bei Lastwechseln rutscht man h?ufig ab. Man mu? zudem aufpassen, nicht an das Vorderrad zu kommen, da die F??e bei Untenstellung der Pedale sich auf H?he des Rades befinden. Wir haben uns am Anfang in einer Kurve schon einmal abrupt gestoppt. Ist allerdings ?bungssache. wie mit den Kommandos. Nach einer Weile wei? man wann man treten mu? und wann nicht. ?berhaupt trainiert Pino-Fahren die gemeinsame Abstimmung.

      Der Lenker ist wirklich ungew?hnlich, wir haben ?fters die Einstellung ge?ndert, bis wir zufrieden waren.

      Toll finden wir, da? man, gerade durch die vordere Person, schnell immense Geschwindigkeiten erreicht. Allerdings wird es vorne durch den Fahrtwind empfindlich kalt.

      Der hinten sitzende Lenker braucht recht viel Kraft, um das Pino zu halten und bei Langsamfahrt auszubalancieren. Immerhin kommen hier bei uns (Mann und Fahrrad) mehr als 100 Kilo zusammen.

      Streitpunkt ist manchmal der richtige Gang. Wir haben sehr verschiedene "Lieblings" Trittfrequenzen. Da es nur eine Schaltung gibt (wir fragen uns gerade, ist das bei allen Tandems so ???), mu? einer sich anpassen oder es gibt Kompromise. Ist aber kein echtes Problem, eher eine Frage wer vorne (wegen Freilauf) sitzt oder wie man sich abstimmt.

      Das Pino ist super stabil und gut verarbeitet, wir haben es schon auf volles Tourengep?ck, ein Kind mit Kindersitz auf dem Gep?cktr?ger und hinten Anh?nger mit zwei Kinder gebracht. (Allerdings haben die Eltern es dann nicht allzuweit gebracht...)

      Richtig Klasse ist, da? der vorne sitzende w?hrend der Fahrt Karten lesen und sich die Gegend angucken kann (mit ein bi?chen ?bung sind sogar K??e w?hrend der Fahrt m?glich -:).

      Unser Fazit: Wir sind total begeistert vom Pino und Liege-Tandem fahren. Allerdings w?rde ich auch dringend raten, ausf?hrlich (volles Wochenende oder Woche) Probe zu fahren, es ist gew?hnungsbed?rftig.

      Viel Spa?

      Joachim
    • Voor de Nederlandse lezer: sinds kort rijden we een PINO en we zijn zeer tevreden. We hebben ook ervaring met gewone tandems. De Pino rijdt duidelijk anders. Het grote voordeel is het vrije zicht voor zowel de stoker als de machinist. Ook de mogelijkheden om onderling contact te houden zijn stukken beter dan op een gewone tandem.
      Vandaag net een ritje gemaakt over een winterse Veluwe. Dat leverde geen enkel probleem op. Integendeel, de Pino laat zich met het grootste gemak zelfs over modderige bospaadjes sturen. wel even schoonmaken na afloop, maar dat doe je sowieso als je zuinig bent op je spullen :).
      Aan de bovenstaande Duitstalige reacties hebben we dan ook niets toe te voegen.
    • Erst seit einem halben Jahr habe ich mein Pino (altes Modell gebraucht gekauft), das hei?t, dass dsa Rad nach den ersten wenigen Touren leider im Keller stand. Winterliche Stra?enverh?ltnisse sind leider keine geeignete Unterlage f?r Tandemfahrten.

      Ich bin von der alten Form noch mehr gbegeistert als von der neuen. Mitfahrer, die schon beim ersten Mal bedenkenlos Karte lasen und ?hnliches, habe ich auch zwei. Leider ein Wermutstropfen, der von anderen Umsteigern auch zu beachten w?re: Meine blinde Schwester mit ?ber 30 Jahren "Normaltandem"-Erfahrung m?chte nicht vorne sitzen. Aber andere Blinde hier in M?nchen haben schon Interesse angemeldet, vielleicht k?nnen die noch meine Schwester von der Ungef?hrlichkeit dieser Sitzposistion ?berzeugen.

      Selber kann ich ein Normaltandem aus Gesundheitsgr?nden weder besteigen noch halten, f?r mich ist das Pino in der Hinsicht ideal.

      Karin
    • Hallo beanat227,

      bez?glich der Trittfrequenz habe ich gerade auf die Anfrage von Alex geantwortet -> ich habe vorn eine anderes Kettenblatt monitiert.
      Ich habe keine Erfahrung mit "Normaltandem", bin aber schon ca. 2000 km mit dem Pino gefahren und bin von den
      Fahreigenschaften begeistert. Ich habe mir aber die Federgabel geleistet und bin froh dar?ber -> die ist Klasse.
      Das kleine Vorderrad ist die Vorraussetzung daf?r, weil es unter dem Hauptschwerpunkt (Vordermann/frau) liegt.
      Wir haben zusammen ca. 180 kg und sind letzes Jahr mit Packtaschen und einem Anh?nger (ca. 30 kg) gefahren.
      War ?berhaupt kein Problem - auch auf schlechten und weichen Wegen nicht.

      Das Problem mit dem Lenker habe ich gel?st, indem ich den Lenker umgedreht habe (-> Griff nach hinten).
      => ein wenig Probleme mit den Leitungen
      der Lenker wird deutlich breiter, ist sehr bequem und l?sst sich sehr feinf?hlig bedienen
      auch der Kraftaufwand wird dadurch kleiner

      !! Ein Punkt ist aber wichtig, zu dem ich bisher keinen Hinweis gefunden habe:
      besonders gef?hrlich ist, wenn Vordermann/frau die Beine herunterfallen wegen Unebenheiten usw. besteht h?chste Gefahr.
      Meiner Meinung nach sind zumindest vorne Klickpedale unbedingt erforderlich, die das verhindern.
      => haben wir nat?rlich auch gemacht.

      Ich bin mit guten und schlechten Radfahrern vorne drauf gefahren und kann das Pino nur empfehlen - wird die Hase-Leute freuen.

      Gru? Martin
    • Unser Gang zum Pino lief so ab:
      Bei unserer (wie so oft) ungleichen Konstellation - ich als Fahrradnarr und nicht-Autobesitzer und meine Frau fast ohne Fahrraderfahrung (bei ihr zuhaus wird/wurde das Rad kam als Alltagsgefaehrt genutzt) - lag ein Tandem nach der Hochzeit eigentlich auf der Hand.
      Wir konnten netterweise 2003 etwa vier Touren mit zusammen ca. 200km mit einem Santana und einem Gleiss von Bekannten machen. Dass wir damit zusammen ankommen, zusammen schneller sind und jeder nach eigenem Ermessen an sein Leistungsgrenze fahren kann, haben wir gleich gemerkt. Aber das war's leider auch schon, sonst waren wir beide ziemlich entt?uscht von der "Neuerfahrung Tandem" und hatten das Thema f?r uns bereits abgehakt, bis wir im Juli 2004 nur zuf?llig und ohne Kaufabsichten fuer irgendein Tandem auf der Tandemmesse bei Hase waren und nur so zum Spa? das Pino probiert haben (ich kannte es vom Hoerensagen) und es war bei uns beiden Liebe und Wohlf?hlen auf den ersten Meter!
      Wenn Hase ein Fertiges dagehabt h?tte und einen vern?nftigen Messepreis gemacht h?tte, h?tten wir wahrscheinlich trotz leerem Konto sofort eins mitgenommen, auch wenn wir es dann mit Paketschnur auf dem Dach vom Mama-Golf h?tten festmachen m?ssen. So haben wir halt noch ein halbes Jahr l?nger gewartet, bis das Weihnachtsgeld da war...

      Wir haben jetzt knapp 2000 Pino-km und finden das Fahren eigentlich gar nicht gew?hnungsbed?rftig (wir haben viel Solo- aber kaum Normaltandemerfahrung). Mit Gep?ck am Lowrider verbessert sich sogar die Fahrstabilit?t! Und auf die Stellung der Kurbeln achten z.B,. f?r Kurven ist beim Normaltandem auch n?tig, beim Pino erfordert das nur durch den (begr??enswerten!) Freilauf etwas mehr Mitdenken vom Vordermann, was er aber nach wenigen Fahrten automatisch macht.
      Nach unserer Erfahrung f?hlt sich der Vordere auf dem Pino spontan wohl oder nicht und an beide Haltungen ?ndert sich meist nicht mehr viel, daher wie schon gesagt, Probefahren!
      Aber wenn man sich wohlf?hlt, ist die Sitzposition ganz klar der Hauptvorteil des Pinos, volle Sicht f?r beide (vor allem den Stoker) und ideale Kommunikation, hoher Komfort, Freilauf und Arme frei f?r Kamera, Verpflegung, Karten, etc.
      Klickpedale vorne sind sehr empfehlenswert, z.B. wenn einer von beiden mal "schl?ft", soda? der Vordere bei einer unerwarteten Aktion sonst mit den F??en von den Pedalen rutschen w?rde, wie schon erw?hnt wurde. Zusammen mit dem Freilauf kann man/frau vorne dann praktisch schlafen (MP3 Player nicht vergessen...)
      Federgabel ist ebenfalls empfehlenswert und nicht teuer, der extrem teure Spezialst?nder dagegen ist Geschmackssache, man kann auch ohne auskommen, aber f?r richtige Nutzung des Lowriders (der unbedingt empfehlenswert ist!) bzw. mit mehr als zwei Taschen (sonst kippen die Taschen in Synchronkette und Vorderrad ) und ?berhaupt f?r h?ufige Fahrten mit Gep?ck n?tig und Nachr?sten des St?nders ist schwierig.

      Besten Gruss
      Jo
      Der Familienfuhrpark: Pino2005, Tretroller XH-4A + Kickbike Sport Max + Effendi V2 + Kostka 16/12, Challenge Hurricane, Maxxcycles mit SRAM i-motion und Hebie Chainglider

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