Tipps & Tricks

Touren planen mit Komoot & Co.

9. April 2018

1 Kommentar

Der Frühling ist da! Für uns Biker bedeutet das: Saison-Eröffnung! Hier steht, wie man im Internet ganz einfach tolle Touren plant.

Mit dem Rad die Welt entdecken macht immer wieder enormen Spaß. Auch wenn es nur die vor der eigenen Haustüre ist – auf dem Bike und Trike sieht man viel mehr. Eigentlich können wir sogar sagen: Mit dem Dritten (Rad) sieht man mehr. Weil man vom HASE BIKES-Trike-Sitz vielleicht noch entspannter in die Welt schaut. Aber wer schon mal auf dem Pino-Stokersitz mitgefahren ist, weiß, dass es da auch sehr entspannt ist.

Wer jedenfalls nicht einfach drauflosfahren will, hat mit dem Internet und gegebenenfalls einem Navi grandiose Möglichkeiten, an Traum-Touren zu kommen: bereits von anderen zusammengestellte oder individuell geplante. Dazu gibt es Portale wie Bikemap.net, Gpsies.de, Outdooractive.com oder Komoot.de. Dieses Portal dient auch als Beispiel für uns – es ist einfach, aber sehr effizient.

Komoot.de ist nur eine von vielen Unterstützungen beim Touren planen.

Komoot.de ist nur eine von vielen Unterstützungen beim Touren planen. Quelle: Komoot.de

1) Die passende „Tour to go“ suchen

Der Weltraum – unendlich viele Radtouren, könnte man als Trekkie und Radfan jubeln. Outdoorportale machen möglich, dass man die Routen auch findet. Bei Komoot lohnt sich eine Anmeldung als User, um auf alle Features zugreifen zu können. Außerdem sollte man, wenn man das Portal für sich getestet und für gut befunden hat, eine Karte kaufen. Die Umgebungskarte des eigenen Standorts bekommt man geschenkt; wer weiter ins Umland will, muss etwa neun Euro investieren. Für Tourenfans lohnt sich die Investition von 30 Euro: Dann kann man Komoot für die ganze Welt nutzen, auf Lebenszeit.

Nun geht’s los: Auf Komoot.de gibt man im Menü links die Art der Tour – zum Beispiel Wandern, Fahrrad- oder Mountainbike-Tour ein, und schon werden Orte beziehungsweise Sehenswürdigkeiten auf der verschiebbaren Karte angezeigt, an denen Touren vorbeiführen. Das heißt, man kann sehr einfach zu Sehenswürdigkeiten, die man passieren will, die passende Tour suchen lassen.

Ein anderer Weg: ganz klassisch über das Menü „Entdecken“ gehen. Dann kann man ein riesiges Angebot von die „zehn besten Mountainbike-Touren“ oder „Flussradwege im Winter“ durchstöbern. Oder man wählt aus, indem man beispielsweise nach Bundesländer sucht und per Regler Tourdaten wie Dauer und Schwierigkeitsgrad etc. eingibt. Schon erscheinen darunter unzählige Mengen an Routen-Vorschlägen. Wer den Knopf „Erreichbar mit öffentlichen Nahverkehr“ klickt, erhält davon nur die Touren, in deren Nähe es eine Bus- oder Bahnstation gibt.

Details machen die Route zur perfekten Tour

Nimmt man eine Route in die nähere Auswahl, kann man nochmals auf die dazugehörige Karte klicken, es öffnet sich eine genaue Beschreibung mit der Länge einzelner Streckenteile wie „Fahrradweg: 10,5 km“, „Nebenstrecke: 18 km“, „Straße: 22 km“ … Dazukommen der Straßenbelag – Anmerkungen wie „loser Untergrund“, „Asphalt“ und die dazugehörige Streckenlänge sowie sogar ein Höhenprofil der ganzen Strecke (s. Bild). So weiß man unterwegs beispielsweise: „Einen Berg hab ich jetzt noch vor mir, ich muss mit den Kräften haushalten!“

Dave C. auf dem bekanntesten der Radfernwege an der Donau entlang.

Beim Touren planen ist der Weg das Ziel. Da sind schöne Strecken unerlässlich.

2) Individuelle Streckenplanung

Man kennt es fürs Auto: einfach den Zielort ins Navi eingeben und das Gerät sucht mit Hilfe von oben den Weg. Beim Fahrrad ist das Autonavi allerdings eine Fehlbesetzung: Radfahren macht auf ruhigen, Kopfsteinpflaster-freien Straßen am meisten Spaß. Manchen wollen möglichst eben fahren, andere suchen für den gleichen weg ein hügeliges Panorama. Das Schöne ist ja: Beim Tourenfahren ist wirklich der Weg das Ziel – aber das macht es auch so schwierig zu planen!

Von der Basis-Tour zu Custom-Made

Doch auch diese individuelle Streckenfindung ist mit Komoot ganz leicht: auf der Hauptseite „Routenplaner“ eingeben und im Menü links den Start- und Endpunkt. Damit errechnet das Programm eine Basis-Tour. Nun kann man im Menü links wichtige Punkte wie Bahnhöfe, Sehenswürdigkeiten, Campingplätze oder Ladestationen und vieles mehr auf der Karte anzeigen lassen. Eben die für dich ganz individuell interessanten Punkte. Nun zoomt man in die Karte und zieht die bereits errechnete Basis-Strecke mit der Maus zu ausgewählten Punkten. Dabei hat man immer die Kontrolle, um wie viel die Strecke länger geworden ist, ob neue Höhenmeter dazugekommen sind und Ähnliches. Achtung: Das macht Spaß! Ladet eure Tour nicht zu sehr mit Sehenswürdigkeiten und sonstigen Schauplätzen voll. Irgendwann sollte man sie einfach speichern …

Was kann man nun mit der zusammengestellten Tour anfangen? Die Strecke lässt sich mit einer Liste von Abbiegehinweisen, dem sogenannten Roadbook, ausdrucken. Wer eine Lenkertasche mit Klarsichthülle oder einen Kartenhalter hat, kann den Ausdruck dort einlegen.

Touren sind mit GPS-Gerät oder Smartphone ganz einfach zu navigieren

Touren sind mit GPS-Gerät oder Smartphone ganz einfach zu navigieren. Quelle: Fotolia.de

Touren navigieren mit GPS

Am komfortabelsten umsetzbar sind die Touren natürlich mit einem GPS-Gerät. Das heißt aber nicht, dass man unbedingt ein spezielles Fahrrad-Navi braucht. Viele nutzen das Smartphone mit Touren-App, in unserem Beispiel der Touren-App von Komoot. Wenn die Route am Rechner erstellt ist, kann man sie mit einem Klick direkt aufs Handy oder viele GPS-Geräte senden. Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, braucht einen zuverlässigen Handy-Halter – und eine Lösung, wie er bei Regen weiterkommt, falls das Handy nicht gegen Wasser geschützt ist.

Und an noch etwas sollte der Smartphone-Nutzer denken: Der Betrieb des Handys als Navi zieht viel Saft. Wer nicht mit dem E-Bike oder E-Trike unterwegs ist und den Motor-Akku anzapfen kann, der sollte für längere Touren eine Powerbank an Bord haben. Und vielleicht ein paar Energieriegel – wenn es der Sehenswürdigkeiten denn doch wieder zu viele sind …

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1 Kommentar

  • Antworten malinkirstine 12. April 2018 at 14:11

    Dankeschön:)custom writing

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