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PINO statt Heli

27. November 2014

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Hase Pino vs Auto

 

Der Begriff „Helikopter-Eltern“ kommt aus der Soziologie und bezeichnet Mamis und Papis, die ihre Kinder ständig überwachen, überall dabei sein und ihre schützenden Hände über sie halten wollen – so, als würden sie ständig mit dem Hubschrauber über ihnen kreisen und alles verfolgen, was sie unternehmen.

Diese Eltern bringen natürlich ihre Kinder am liebsten auch „sicher“ mit dem Auto zur Schule – am besten werden sie direkt auf dem Schulhof abgesetzt. Überraschung: Viele Gemeinden haben festgestellt, dass man mit Autos als Eltern-Taxis eigentlich genau das Gegenteil erreicht. Morgens zum Schulstart und nach der letzten Schulstunde herrscht vor den Toren der Schulen absolutes Verkehrschaos. Staus und Straßenblockaden sind Standard, der Frust der Eltern wächst, die Unfälle häufen sich. Sprich: Für alle Beteiligten wird es gefährlicher statt sicherer. Und genau das zeigt das Youtube-Video über Helikopter-Eltern ziemlich eindrücklich, wenn auch leicht überspitzt.

 

 

Wir haben da einen einfachen Gegenvorschlag: PINO statt Auto. Das Kindertretlager macht es zum perfekten Eltern-Taxi mit Zufriedenheitsgarantie. Denn schon gefühlt spricht alles dafür, den Alltag mit ein bisschen Bewegung und gemeinsamem Erleben zu beginnen. Und sich nicht über den Stau und bescheuerte andere Autofahrer aufzuregen, sondern beim Pedalieren einfach ein bisschen zu plaudern – es müssen ja nicht unbedingt Englischvokabeln abgefragt werden … Imagetechnisch hat der dickste SUV sowieso keine Schnitte gegen dieses MUV (Multi-Use Vehicle). Und weil an der frischen Luft auch Mama oder Papa den Kopf freikriegen, kommen sie gar nicht mehr auf die Idee, den knappen Kilometer in einer Büchse zur Schule zu fahren. Hört sich doch klasse an, oder?

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