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Per Handbike hoch hinaus

29. Oktober 2014

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Hase Handbike Kettwiesel

Oliver Anthofer ist ein mitreißend lebenslustiger und aktiver Mensch. Schon als Kind war der Tiroler „immer viel in der Natur und in den Bergen gewesen“, später jede freie Minute als Bergsteiger unterwegs. Die besten Voraussetzungen dazu hat er: Er wohnt mitten in den österreichischen Alpen, 20 Kilometer von Innsbruck entfernt – also genau dort, wo es entweder bergauf oder bergab, aber fast nie eben dahin geht. Auch heute noch, als Vater von zwei Kindern, ist der 47-Jährige fast jede freie Minute mit der Familie draußen unterwegs. Fast immer auf drei Rädern: mit seinem KETTWIESEL HANDBIKE.

Handbikes Hase BikesVor 20 Jahren hatte Anthofer einen Motorradunfall, seither ist er querschnittgelähmt. Aber längst nicht unbeweglich – und schon gar nicht verhärmt: „Man muss sich einfach eine Möglichkeit suchen, wie man weiter Sport treiben und seinen Spaß haben kann. Ich war überglücklich, als ich ein paar Jahre nach dem Unfall mit dem Schlittenlanglauf angefangen hab. Draußen sein, selbst aktiv sein und die Natur erleben! Einfach die Möglichkeit zu haben, wieder einen Sport im Freien ausüben zu können!“ In den schneefreien Monaten war Anthofer mit dem Rolli oder per Handbike unterwegs. „Sehr eingeschränkt, was das Bergfahren angeht – bei Steigungen ist’s schnell aus, und Schotterwege kannst du sowieso kaum fahren.“ Handbikes werden nämlich fast immer am Vorderrad angetrieben – und das rutscht bei losem Untergrund oder Steigungen schnell durch.

Der Berg ruft – das Handbike kommt

2007 entdeckte er für sich das KETTWIESEL HANDBIKE. Dieses Trike von HASE BIKES ist wie das ursprüngliche Standard-KETTWIESEL hinterradangetrieben und mit seinem tiefen Schwerpunkt kippsicher und sehr sportlich zu fahren. Handbike Hase Kettwiesel„Mit dem KETTWIESEL wieder weg von der Straße und vom Autolärm zu kommen, mitten in die Berge rein, das war eine Genugtuung“, erinnert sich der Tiroler an die ersten Male, als er mit dem neuen Handbike die Wanderwege nach oben erklommen hat. So überzeugt war der Tiroler Sportsfreund vom neuen Gefährt, dass er gleich begeistert für eine Infobroschüre von HASE BIKES modelte. Auch andere Menschen mit Handicap sollen schließlich dieses schöne Erlebnis teilen. „Durch das Differenzial, das beide Hinterräder antreibt, komme ich praktisch überall hoch, wo andere zu Fuß hinkommen.“ So kämpft er sich auf seinen Bergtouren schon mal vier bis fünf Stunden bergan. Natürlich ist er gut trainiert. „Aber weniger Trainierte schaffen das auch“, meint er. „Die fahren dann eben in den kleinsten Gängen.“ Dauert länger, geht aber leichter. Außerdem gibt’s das KETTWIESEL HANDBIKE ja auch mit E-Unterstützung – der Motor hilft, nimmt aber nicht die ganze Arbeit ab.

Warum Anthofer das macht? „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man das selbst aus eigener Kraft geschafft hat“, platzt er begeistert heraus. „Dann da oben zu stehen und über die Berge und Täler zu schauen – das gibt dir jedes Mal wieder ein unglaubliches Glücksgefühl!“

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