Inside HASE BIKES

Die HASE BIKES Story: Vom „Jugend forscht“-Gewinner zum Spezialrad-Profi

5. Februar 2016

1 Kommentar

Marec Hase nimmt bei Jugend-forscht-Wettbewerben teil.

Marec Hase nimmt bei Jugend-forscht-Wettbewerben teil.

In Waltrop entstehen heute PINO, KETTWIESEL, TRIX und alle anderen HASE BIKES Spezialräder. Das ist für uns so selbstverständlich, dass kaum einer hier darüber nachdenkt, wie das angefangen hat. Wer aber danach fragt, stößt auf die spannende Geschichte von Marec Hase und seiner Begeisterung für die Technik. Schon als Zwölfjähriger reparierte er alte Gegenstände und baute aus irgendwelchen alten Dingen etwas Neues. Dann kommt die Passion fürs Radfahren: „Für mich war so spannend, dass man ganz einfach etwas verändern und sofort feststellen konnte, was für einen Unterschied das beim Fahren machte“,erzählt Marec.

Tandem für die Tour mit Freunden – Marec Hase baut das „Nebeneinandem“

Für eine Fahrradtour mit seinem blinden Freund Martin baut er mit 16 Jahren ein Nebeneinandem: ein Rad für zwei nebeneinander sitzende Fahrer. Anders als auf einem normalen Tandem bekommt hier auch der blinde Fahrer vollen Fahrtwind ins Gesicht. Man kann sich ohne umzudrehen unterhalten – und zum Beispiel die Landschaft beschreiben.
„Ich bin in diese Fahrrad-Geschichten einfach so reingewachsen“, sagt er selbst. Seine Mutter meint, er sollte unbedingt beim „Jugend forscht“-Wettbewerb mitmachen. Schließlich nimmt Marec mit dem Nebeneinandem teil – und macht NRW-weit den ersten Platz. Chapeau!

HASE BIKES entsteht

In der Garage der Eltern von Marec Hase entstehen die ersten HASE BIKES.

In der Garage von Marecs Eltern entstehen die ersten Hase Bikes.

Aus Experimentieren wird Entwickeln, und damit hat auch der „Jugend-forscht“-Wettbewerb zu tun: „Die Diskussion mit den anderen Teilnehmern hat mir klar gemacht, dass daraus viel mehr werden kann“, meint Marec. Schließlich stellt er das Ganze auf professionelle Beine: Nach Schule und Zivildienst geht’s in die Feinmechanikerlehre. Das Handwerk begeistert ihn so, dass er gleich in die Selbstständigkeit geht und das Maschinenbaustudium ein paar Jahre später nachlegt.

Mittlerweile gibt es HASE BIKES. Gegründet 1994, ist es zunächst eine kleine Werkstatt. Unternehmenssitz: ganz klassisch die elterliche Garage.
Das erste Serienmodell heißt LEPUS, lateinisch Hase. „Es muss endlich auch was Sportlicheres, Flottes geben neben den klassischen Rollstühlen“, meinte Marec damals zum Konzept von diesem Reha-Bike. Später entwickelte er das PINO – ein vielseitiges Tandem mit einem Mix aus Liegesitz und Sattel für unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten. Cargobike, Eltern-Kind-Taxi, Touren-Tandem … Mit dem KETTWIESEL begann eine Erfolgsgeschichte – und der Mythos der Kurvensuchmaschine.

Innovationen aus dem Denkmal

Marec Hase und das HASE BIKES Team

Mittlerweile wird Marec Hase durch ein großes Team unterstützt.

Seit 2001 sitzen wir nun in der denkmalgeschützten Halle der Zeche Waltrop. Dort, wo früher Steinkohle abgebaut wurde, entsteht heute Hightech von HASE BIKES. Mittlerweile sind wir über 40 HASE BIKES Leute, die hier gemeinsam an neuen Ideen arbeiten.

Marec Hase hat heute ein Team aus Mitstreitern, wenn es darum geht, Details weiterzuentwickeln oder sich ganz neue Dinge einfallen zu lassen. Zum Beispiel das 2015 überarbeitete KETTWIESEL KROSS das erste Trike, das mit einem Red Dot, Best of the Best ausgezeichnet wurde. Oder die Anpassung des Shimano-E-Motors STEPS an die HASE BIKES oder …
Wir versprechen: Aus dem Ideenfundus des einstigen Jugend-forscht-Gewinners und vielen Bike-verrückten Mitarbeitern wird noch viel entstehen!
Viel!

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1 Kommentar

  • Antworten Liegedreirad bringt viele Vorteile gegenüber Satteldreirad 16. Dezember 2016 at 13:58

    […] klingt nun zunächst ja garnicht so schlecht. Doch wieso kamen dann findige Entwickler wie Marec Hase auf die Idee, Liegedreiräder, wie unser KETTWIESEL, das LEPUS oder das TRIX, zu entwickeln? Weil […]

  • Antworten

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