Tipps & Tricks

HASE BIKES PINO: 8 Tipps fürs Tandemfahren ohne Einsteiger-Stress

27. Juli 2017

3 Kommentare

Hase Bikes Pino

 

Viele Paare liebäugeln mit einem Tandem. Klar, ein Rad für zwei bedeutet geteilte Kraft bei doppeltem Spaß. Auch die Vorstellung, mit der Liebsten oder einem Freund gemeinsam in die Pedale zu treten, finden sie verlockend. Mit dem HASE BIKES PINO mit Kindertretlager können sogar Kinder ab einem Meter Größe lässig im Liegesitz mitfahren, und genauso können dort Menschen mit eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten sitzen, den Panorama-Blick genießen und sich fahren lassen oder – je nach ihren Möglichkeiten – mittreten.

Aber neben dem Kaufpreis – natürlich wird ein gutes Rad für zwei immer mehr kosten als ein normales – schreckt eine Vorstellung ab: Das Tandem ist total schwierig zu fahren. Zumindest für unser PINO können wir sagen: Das ist Quatsch! Und wenn ihr für den Anfang unsere Einsteiger-Tipps beherzigt, dann macht’s garantiert von Anfang an Spaß!

8 Tipps für Tandem-Fun von Anfang an

  1. Handling antesten: Wer zum ersten Mal ein Tandem lenkt, sollte eine Solo-Testrunde drehen. So erkennt er sehr schnell, wie das Rad auf Lenkbefehle reagiert und welchen Wendekreis es hat – das PINO zum Beispiel braucht beim Fahren nur wenig mehr Platz als ein normales Tourenrad. Aber Achtung: Nicht das Vorderrad bestimmt hier den Radius, sondern das Tretlager des Mitfahrers!
  2. Aufsteigen ist kinderleicht. Der Steuermann oder Captain steht über dem Rad und hält es senkrecht gerade, bis der Mitfahrer, auch Stoker oder Heizer genannt, auf dem Sattel sitzt und die Füße auf beiden Pedalen hat. Wichtig: Auch beim Stopp an der Ampel nimmt er die Füße nicht von den Pedalen. Dadurch wird die Balance für den Captain so einfach wie bei einem normalen Rad. Wer einen Touren- oder PORTER-Ständer am PINO hat, hat es noch leichter: Der Stoker kann es sich schon mal bequem machen, bevor der Captain überhaupt an Bord ist.
  3. Losfahren: Der Steuermann startet mit dem Bein, mit dem er auch beim Normalrad am liebsten antritt. Das Pedal auf der Seite dieses sogenannten Sprungbeins stellt er so ein, dass er fast eine halbe Umdrehung nach unten hat. Am besten gibt er dann ein kurzes Signal wie „Los“ beim Starten. So weiß der Mitfahrer, wann er treten soll, und das Team startet mit doppeltem Schub – das Rad ist ohne Herumgeeiere sofort stabilisiert. Keinesfalls zum Start mit den Füßen am Boden pendeln, das ist kontraproduktiv – und auch nicht nötig.
  4. Der Steuermann alleine kontrolliert das Rad. Der Mitfahrer muss sich um die Balance keine Gedanken machen. Er macht alle Bewegungen des Tandems neutral mit; keinesfalls sollte er sich gegen die Kurven lehnen, das macht das Handling für den Steuermann schwerer. Das Tandem, vor allem unser PINO, fährt genauso sicher um die Kurve wie ein gutes Solo-Bike, wenn die zwei als echtes Team agieren.
  5. Anfangs sollte der Steuermann Schaltvorgänge ankündigen – so können beide Fahrer den Druck kurz von Pedal nehmen und für sanften Gangwechsel sorgen. Mit der Zeit stellt sich dann der Stoker automatisch auf die Gangwechsel ein.
  6. Hört der Captain auf zu pedalieren, bremst er auch den Stoker plötzlich ab. Das kann für den ziemlich unangenehm sein. Besser: ankündigen!
  7. Gleichmäßiges, ruhiges Fahren ist Steuermannspflicht. Abrupte Bremsmanöver oder plötzliche Schlenker treffen den Partner grundsätzlich unerwartet – das ist nicht vertrauensbildend …
  8. Das komplette System wiegt etwa doppelt so viel wie ein einzelner Radfahrer inklusive Rad und Gepäck. Also: frühzeitig bremsen, auch wenn wie am PINO Scheibenbremsen für starke Verzögerung sorgen. Wer sich einmal an die Bremswirkung gewöhnt hat, kann dann auch mal sportlicher stoppen.

Viel Spaß beim Biken im Duett wünscht der HASE BIKES-Blogger!

 

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3 Kommentare

  • Antworten Christiane 29. August 2015 at 19:24

    Wir haben es heute zum ersten Mal erlebt: es war genial! Trotz ungünstiger Voraussetzungen – schwerer Heizer, kleiner leichter Steuermann, nur ein Mal mit einem Tandem gefahren (10 angstvolle, fürchterliche Minuten) – hat alles prima geklappt. Das Losfahren mit Kommando war schon ein einigendes Erlebnis und die Radelei, so Kopf an Kopf, war sofort harmonisch und mit viel Lachen und Geschwätz begleitet. Da ich ein ganz schlechter Radfahrer bin, war es einfach herrlich, nur treten zu brauchen (und manchmal noch nicht mal das, ich konnte auch zwischendurch mal pausieren), die Gegend betrachten zu können und mich sonst um nix kümmern zu müssen. Die sonst so gefürchteten Rechtskurven hat mein Steuermann mit Bravour (und mir) lässig genommen, das hätte ich alleine nie geschafft. Wichtig sind am Anfang die Kommandos des Captains: nicht treten, hau in die Eisen, mach langsam, muss schalten, 1-2-3-los! Genau so wichtig ist allerdings auch, dass der Stoker dann alles auch so macht und keine eigenen Fahrverhaltensideen entwickelt: der Steuermann hat eindeutig die Hosen an.
    Fazit: das Teamerlebnis ist fantastisch, das Stufentandem auch. Wir wollen es uuuuunbedingt wieder machen. Und wieder. Und auf ein „Hasi“ sparen.

  • Antworten JessiG 15. August 2017 at 15:11

    An dieser Stelle ein großes Lob für die Produktvorstellung und diesen tollen Blog. Hat mir sehr gut gefallen.

    • Antworten HASE BIKES Team 16. August 2017 at 12:26

      Hallo JessiG,
      vielen Dank für das Lob.
      Liebe Grüße
      dein HASE BIKES Team

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