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HASE BIKES bei der Free Handise Trophy 2015

10. Juli 2015

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Gruppenbild Free Handise Trophy 2015

„Das war eine der tiefgreifendsten Erfahrungen, die ich bisher erlebt habe“, sagt Dario Valenti und ist auch mehrere Tage nach seiner Rückkehr noch sichtlich bewegt von den Erlebnissen. Gemeinsam mit Uwe Marquardt hat er die spektakuläre Free Handise Trophy in Frankreich als Fahrradmechaniker begleitet. Aber alles von Anfang an:

Fakten zur Free Handise Trophy

Teilnehmer_Free Handise Tour 2015_500pxDie Free Handise Trophy geht über 800 Kilometer von Paris nach Brest und dauert acht Tage. Die 48 Teilnehmer sind zu Viererteams zusammengefasst – zwei Menschen mit Handicap und zwei ohne. Vier bis fünf Etappen pro Tag werden per Kanu oder auf zwei zum Tandem zusammengehängten KETTWIESEL zurückgelegt.

Begleitet von wunderschönen Sonnenaufgängen hinter der rauen Landschaft der Bretagne führt die Free Handise Trophy ihre Teilnehmer durch kleine Dörfer und an der malerischen bretonischen Küste entlang. Bereits das vierte Jahr in Folge findet die Tour statt und wird getragen durch den olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles!

Akkordarbeit für HASE BIKES-Fahrradmechaniker

Werkstatt_Free Handise Tour 2015_500px„Die körperlichen Anforderungen waren extrem“, berichtet Dario. Er und Uwe begleiten die Tour mit dem eigenen Bike, um direkt auf der Strecke Reifen zu flicken, verschlissene Ketten zu reparieren oder entkräfteten Teilnehmern Anschubhilfe zu leisten. Per Walkie-Talkie werden die Jungs zu den Einsatzorten innerhalb des Feldes gerufen. Sie haben Ersatzteile, Werkzeuge, eigene Ausrüstung und GPS aufs Fahrrad geschnallt. Auch an den Stationen muss es schnell gehen. 15 Minuten Zeit, um beschädigte KETTWIESEL zu reparieren. Im Akkord werden Schutzbleche gerichtet, Schaltungen getuned, Kupplungen getauscht, Rahmen nachgestellt und neu justiert. Selber noch schnell etwas essen und trinken, und dann geht es weiter. Die nächsten 30 Kilometer –­ bis abends völlig erschöpft, aber höchst befriedigt das Tagesziel erreicht ist und alle Trikes gewartet sind. 12 bis13 Stunden am Tag dauert der Einsatz für Dario und Uwe: Von morgens früh bis spät in den Abend stehen sie auf Abruf und sind im ständigen Kontakt mit Teams und Organisatoren.

Free Handise Trophy 2015 oder Gemeinschaft macht stark

teilnehmer2_free handise trophy 2015Die Stimmung ist schon morgens um halb sechs herzlich, hoch motiviert, begeistert und steigert sich bis zum Abend ins Euphorische. Schnell wächst das Team aus Fahrern, Unterstützern und Organisatoren zu einer Gemeinschaft zusammen. Die Teilnehmer sind keine Profisportler und gerade deshalb führt diese gemeinschaftliche körperliche Herausforderung zu einem enormen Zusammenhalt und einer wunderbaren Stimmung. Auch unsere Mechaniker sind schnell Teil des Ganzen. „Wir haben unser Zelt immer zu denen der Teilnehmer gestellt. Dann waren wir für alle technischen Probleme ansprechbar und gehörten zur Gruppe“, sagt Dario. Freundschaften werden geschlossen, über alle sprachlichen und körperlichen Barrieren hinweg. Für uns beweist die Free Handise Trophy eindrücklich, welche Kräfte durch gemeinschaftliche Anstrengung freigesetzt werden können. Die Teilnehmer dabei unterstützen zu können, das macht uns stolz.

 

Abfahrt_free handise trophy 2015  Aussicht_free handise trophy 2015  Dario und uwe_free handise trophy 2015  Kanus_free handise trophy 2015  Morgens_free handise trophy 2015Pause_free handise trophy 2015  teilnehmer1_free handise trophy 2015  teilnehmer2_free handise trophy 2015  teilnehmer3_free handise trophy 2015

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