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E-Bike zu teuer? Als Dienstfahrrad leasen!

27. Juni 2016

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Seit 2012 fördert der Gesetzgeber in Deutschland nicht nur den Dienstwagen, sondern auch das Dienstfahrrad. Die Entscheidung, wenn es um ein Dienstfahrzeug geht, fällt allerdings immer noch gerne auf das Auto. Denn hochwertige Fahrräder oder E-Bikes haben ihren Preis. Und der wird dann als Argument gegen den Kauf angeführt. Dabei gibt es etliche Pro-Argumente für das Velo als Dienstfahrrad: Wir klären auf.

Das Dienstfahrrad darf auch privat genutzt werden

Das Dienstfahrrad darf auch privat genutzt werden. Foto: fotolia/connel_design

Das Fahrrad als „Dienstwagen“. Foto: fotolia/connel_design

Das Dienstrad kann, genauso wie ein Dienstwagen, nicht nur für die Fahrt zur Arbeit oder während der Arbeit, sondern auch für private Zwecke genutzt werden. Angestellte können also ihren Chef ansprechen und dürften in den meisten Fällen damit Erfolg haben – er hat nämlich auch etwas davon, wenn er den Mitarbeitern ein Velo oder E-Bike zur Verfügung stellt.

Klare Vorteile für Arbeitgeber

Leasen lassen sich alle Arten von Rädern, es kann auch ein multifunktionales PINO sein oder ein E-Trike wie das KETTWIESEL mit Steps-Motor, mit dem sich der Arbeitsweg oder die Tour noch komfortabler zurücklegen lässt. Für den Arbeitnehmer bringt es klare Vorteile:

  • Er zahlt geringe Leasingraten pro Monat statt hohe einmalige Anschaffungskosten.
  • Das Dienstfahrrad kostet den Mitarbeiter insgesamt deutlich weniger als beim normalen Kauf.
  • Meist schließt er automatisch einen günstigen Wartungsvertrag und eine Diebstahlversicherung mit ab.
  • Auch wenn ein Dienstauto schon vorhanden ist, kann man gesetzlich gesehen ein Dienstrad bekommen.
  • Der Arbeitgeber ist dabei Leasingnehmer. Er spart durch die gesetzliche Regelung Steuern.

Das Dienstfahrrad leasen: So funktioniert’s

Zunächst: Der Arbeitgeber muss mitspielen. Er macht das, weil auch er Vorteile hat. Zum Beispiel ein positives Image, weil sein Unternehmen damit auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzt. Außerdem kann er eine Menge Steuern sparen, je nachdem, welcher Vertrag abgeschlossen wird. Und: Mitarbeiter, die sich mehr bewegen – also auch Fahrrad- oder E-Bike-Fahrer –, sind motivierter und seltener krank.

Radfahrer im Stau

Mit dem Fahrrad als Dienstrad zeigt der Arbeitgeber, dass Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtig sind. Foto: fotolia/Kara

Steuerliche Vergünstigungen

Der Arbeitgeber kann auf eigene Rechnung Fahrräder anschaffen und an die Mitarbeiter weitergeben, die dann nur ein Prozent der Kaufsumme im Monat zusätzlich versteuern müssen – bei einem Rad um die 2.000 Euro Kaufpreis sind das 2,80 bis 9 Euro pro Monat, je nach Steuerklasse. Das ist der sogenannte geldwerte Vorteil, also die Tatsache, dass der Mitarbeiter das Rad auch privat nutzen kann. Nach Ablauf des Leasingvertrags können die Mitarbeiter die Räder meist zu einem sehr günstigen Restpreis vom Arbeitgeber kaufen.

Auch wenn der Arbeitgeber nicht selbst die Räder „spendiert“, kommt den Angestellten das Rad noch viel billiger als normal. Er muss die Leasingraten des meist 36-monatlichen Leasingvertrages zahlen. Sie werden vor Steuernabzug direkt vom Gehalt einbehalten, man zahlt also weniger Steuern und spart hier schon einmal. Dazu kommt der schon genannte geldwerte Vorteil, der noch einmal Steuern spart. Nach drei Jahren kann der Mitarbeiter das Fahrrad für einen Restbetrag – meist etwa zehn Prozent der Kaufpreises – kaufen. Unterm Strich spart man so etwa 20 bis 45 Prozent des Kaufpreises ein und erhält dazu noch ein günstiges Inspektions-Abo und eine Versicherung.

Wunschrad-Leasing muss man planen

HASE BIKES Händler-Karte.

HASE BIKES Händler-Karte.

Entscheidend ist, mit welchem Leasingunternehmen man zusammenarbeitet: Einige Leasinggeber arbeiten unabhängig, andere sind auf bestimmte Hersteller oder Marken festgelegt, mit denen sie vertraglich kooperieren. Wer einen bestimmten Hersteller im Sinn hat, muss seinen Arbeitgeber überzeugen, einen Grundlagenvertrag mit einer Firma abzuschließen, die einen Händler seiner Traummarke als Partner hat. Das hört sich umständlicher an, als es ist.

Auch Selbständige profitieren

Wer selbstständig ist und trotz kleinem Fahrrad-Budgets zum Beispiel auf das High-End-KETTWIESEL nicht verzichten will, kann auch leasen: Er spart dann ebenfalls über die Leasingrate Steuern, zudem wird auch hier der Kaufpreis insgesamt deutlich günstiger als beim direkten Kauf. Am besten einfach mal den nächsten HASE BIKES-Händler nach Leasing fragen.

Weitere Infos rund ums Fahrrad-Leasing gibt’s im Internet, zum Beispiel vom Magazin Stern oder Spiegel online oder bei Bike-Leasing-Unternehmen wie Business-Bike oder Jobrad.

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