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Auf unserem Eurobike-Stand: Patrick und die Tour fürs Leben!

5. September 2016

1 Kommentar

Ein Jahr lang in Europa und Asien in Sachen „Völkerverständigung“ unterwegs, dann auf die Eurobike. PINO-Reisender Patrick Kaiser hat uns am Stand besucht.

Tour4Life geht bis nach Indien

Eurobike Besucher sind gespannt auf Patricks Geschichten.

Eurobike Besucher sind gespannt auf Patricks Geschichten.

Österreich, Bosnien, Türkei, Iran, Vereinigte Arabische Emirate, Pakistan, Indien. Die Route von Patrick ist nicht nur lang, sondern teilweise auch ganz schön abenteuerlich. Der jetzt 25-Jährige ist im Juni 2015 in Tettnang am Bodensee mit seiner „tour4life“ gestartet und im Juli dieses Jahres wieder zurückgekommen. Allein fuhr er fast nie – und das war auch das Konzept der Reise: sich zusammen bewegen. „Am Anfang habe ich noch alles geplant, habe mit Sehbehinderten Kontakt aufgenommen und die haben oft eine oder zwei Wochen auf dem PINO-Liegesitz in die Pedale getreten. Später war Planen nicht mehr nötig. Oft, vor allem in Asien, habe ich die Leute in den Dörfern, die zu Fuß unterwegs waren, eingeladen, mitzufahren. Und sie haben mir gezeigt, wo sie hinwollten, und los gings.“ Oft schnurstracks zu deren Familien, wo Patrick wie ein Freund vorgestellt wurde.

Patrick ist begeistert von der Gastfreundschaft

Geld hat der studierte Geoökologe dabei nicht viel gebraucht: Meist ist er eingeladen worden, bei seinen PINO-Partnern zu übernachten. „Die Gastfreundschaft war einfach unglaublich.“ Wenn er erzählt, sprudelt es nur so aus ihm heraus, er ist kaum zu bremsen. Sinn und Zweck der Reise war es, sich zu begegnen, zu verstehen, wie der andere lebt. „Ich bin durch Dörfer gefahren, in denen noch nie ein Ausländer gesehen wurde,“ erklärt er. Da wachst du auf, und zehn Leute stehen um dich herum. Für die war ich ein Alien, aber einer, den man kennenlernen konnte.“ Und mit dem man letztendlich lernen konnte, dass wir doch alle gleich sind.

Eurobike Besucher staunen über Wunschbänder

Auch vor dem Stand mit den HASE-Testrädern, vor dem wir jetzt stehen, umringen uns immer wieder Leute und hören Patrick beim Erzählen zu. Sie staunen über seine Geschichten und das PINO, dessen Lenker mit Bändchen voll behängt ist. „Wünsche sind das“, erklärt er. „Ich habe die Menschen gebeten, aufzuschreiben, welche Wünsche sie für die Welt haben. Und später habe ich diese Bänder mit den Wünschen wieder an Menschen in anderen Ländern verteilt.“

PINO ist ein zuverlässiges Tourenrad

Das PINO, das er gebraucht von einem Fahrradverleih gekauft hat, hat ohne große Probleme alles mitgemacht. Nur ein Ersatz-Vorderrad musste HASE BIKES Patrick unterwegs schicken. „Wahrscheinlich ist das Rad im früheren Leben als Verleihrad nicht gerade gut behandelt worden“, meint er. Schließlich ist das Rad insgesamt viele viele Tausend Kilometer gelaufen.

Immer wieder schlendert auf der Eurobike ein anderer Welt- oder Weitreisender vorbei, hält an und fängt mit Patrick an zu fachsimpeln. Und wir stehen an unserm Stand mit den Testrädern, froh und stolz darüber, dass man mit unseren Rädern so schöne Dinge erleben kann.

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1 Kommentar

  • Antworten Peter Schneider 5. September 2016 at 17:07

    RESPEKT!!!

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