Radreise mit dem Kettwiesel

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    • Radreise mit dem Kettwiesel

      Hallo Forum!
      Hier eine Ergänzung zu meine Fragestellung aus 2012 (siehe: 50 Liter Ortliebtasche für Kettwiesel oder Hänger)
      Ich komme gerade von einer 3 Tage-Tour an Rhein und Lahn zurück und bin mit dem Wiesel dabei über 200km gefahren. Ich habe mittlerweile die große Tasche, oben drauf war ein Packsack mit Zelt, usw. und vorne die beiden kleinen Ortliebtaschen am Lowrider.
      Das Fahrverhalten des Wiesels war mit dieser Beladung immer super, das Gewicht hat man kaum gemerkt. Selbst bei Abfahrten mit 60 (!) km/h lief das Rad sehr ruhig, man hätte den Lenker sogar loslassen können ;)
      Es ist also möglich mit einem Kettwiesel lange Touren zu fahren, einen Hänger braucht man dafür nicht.
      Grüße Bandit
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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von einarmiger Bandit ()

    • Hallo!

      Ich war dieses Jahr an der Mosel und bin an vier Tagen 250 km gefahren, mit 1400 Höhenmetern. Wir fuhren von der Mosel an den Rhein, dann ins Ahrtal und über die Vulkaneifel zurück an die Mosel...
      Dann waren wir noch im Frankenland, von Würzburg über Bamberg nach Erlangen und über die Hügel zurück... Auch ca. 250 km.

      Letztes Jahr ging es den Kocher- und Jagst-Radweg entlang und ich bin mit einem Freund von Darmstadt an den Main, über den Odenwald rüber zum Neckar und wieder zurück gefahren.

      Die größte Strecke bisher an einem Tag waren 95km.

      Grüße Bandit
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    • Hallo Gerold!
      Tja, die berühmte Frage nach dem Gewicht...
      Das Wiesel wiegt laut Hersteller so ca. 20 Kilo mit Big Apple und Rohloff (verbessert mich, wenn ich falsch liege), gewogen habe ich es allerdings noch nie. Auf den Reisen dürfte es mit Schlafsack, Matte, Ausrüstung und Verpflegung bei etwa 35-40 Kilo liegen.
      Es fährt sich alles, wie gesagt auch dann noch toll. Nur darf man eben nicht zu viel Gewicht in den Lowrider packen und darauf achten, dass linke und rechte Tasche ungefähr das gleiche Gewicht haben. Sonst steuert man permanent gegen und das macht es auf Dauer anstrengend.
      Bilder veruche ich nachher noch nachzutragen...
      Grüße Bandit
    • Hallo!

      Auch in diesem Jahr habe ich wieder eine größere Reise mit dem Wiesel gemacht...

      Der Weg führte uns vom Borken in Hessen hoch an den Edersee und von hier am nächsten Tag entlang der Eder und der Fulda bis zur Weser in Hann.Münden.
      Dabei radelten wir auch quer durch Kassel und schafften so an diesem Tag 106 km!!!





      Am nächsten Tag ging es entlang der Werra bis nach Eschwege und tags darauf weiter hoch nach Berka.



      Hier war dann Schluß mit Werra und wir querten rüber zur Fulda. An diesem Tag regenete es die gesamten 60 km fast durch und die Regenkleidung kam an ihre Grenze...
      Kurz hinter der Fahrradfähre, schlugen wir das Zelt diesmal bei Malsfeld an der Fulda auf.


      Am letzen Tag ging es dann zurück zum Auto in Borken.

      Insgesamt waren wir 6 Tage unterwegs und legten 400km zurück. Übernachtet wurde wie immer im Zelt...
    • Na da hast Du aber auch gut was weggeradelt, Respekt für 106km an einem Tag, da hab ich noch Nachholbedarf.
      Das ist eine schöne Rundtour, in etwa konnte ich es im google-maps nachvollziehen.
      Habt ihr wild gezeltet, geht das heutzutage noch ? Oder doch eher an Campingplätzen, mit etwas mehr Komfort ?

      Grüße
      Harald
      Kettwiesel in rot
    • Hallo!

      Das wird schon noch mit dem Kilometern, wie du sehen kannst hab ich mich auch von Jahr zu Jahr gesteigert, was die Länge der Touren betrifft. :thumbup:

      Wir sind in Borken gestartet und haben das Auto dort stehen lassen. Am Edersee waren wir in Bringhausen auf dem Platz und in Hann. Münden gibt es mitten im Ort einen tollen Platz. Eschwege auch und Berka ist ein kleiner, sehr spezieller Campingplatz :)
      Bei Malsfeld waren wir auf dem Campingplatz in Beiseförth, dann ging es wieder zurück. Ich habe die Tour grob mit den Radroutenplaner Hessen vorgeplant und dann an einer Papierkarte orientiert.
      Gruß Bandit
    • Hallo Forum!
      Auch in diesem Jahr stehen so einige Touren an, aktuell kommen wir gerade vom Kocher-Jagst-Radweg, diesmal fast komplett gefahren in der klassischen Variante. Zuerst die Jagst hoch und dann den Kocher wieder runter. Alles in allem gab es ein paar gute Anstiege zu bewältigen, bei denen ich mich langsam, aber stetig hochgekurbelt habe.
      290,00 Kilometer und 2000 Höhenmeter in 5 Tagen
      Diesmal ohne Zelt, wir übernachteten in Jugendherbergen, kleinen Pensionen und großen Hotels, deshalb war das Wiesel etwas leichter, was mir am Berg geholfen hat...

      Die nächste Tour steht bereits an, es geht Ende des Monats ins Allgäu und wir versuchen uns an der Allgäu-Runde, die uns teillweise in die Alpen führt...

      Ich werde berichten...

      Grüße Bandit
      Hier einige Impressionen vom Kocher-Jagst-Radweg:
    • Aber Hallo, das sieht ja klasse aus.. :thumbsup: da bekommt man/frau direkt noch mehr Fernweh und Reiselust...
      Plane diesen Sommer auch eine Kettwiesel Tour.. wahrscheinlich Friesenweg Rad up Pad...
      Obwohl die Weser/ Fulda/ Werra mich auch reizt..
      Du schriebs ihr habt in DJH und kl.Pensionen übernachtet. Wie hattet ihr da das Kettwiesel untergebracht? Im Freien? Unterm Unterstand, in der Garage..?
      viele Grüße
      Manuela & Corgi Wilma
      ^^ MB
    • Hallo Manuela!

      Mittlerweile war ich im Allgäu unterwegs und habe dabei über 3000 Höhenmeter und 350 km zurückgelegt. Diesmal aber mit Zelt!
      Wir fuhren Ottobeuren-Leutkirch-Immenstadt-Obersdorf-Sonthofen-Jungholz-Tannheimer Tal-Füssen-Bad Wörishofen-Ottobeuren.
      Die täglichen Kilometer waren kürzer, aber dafür wurden es viele Höhenmeter... Es war eine tolle Tour, die dem Wieselfahrer aber so einiges abverlangt. Einmal musste ich passen, bei 20% Steigung wars vorbei und ich musste abladen, hochziehen und ober wieder aufladen...

      Und gerade gestern bin ich mit meiner Tochter (8) von einer dreitägigen Tour hier im Rhein-Main-Gebiet zurück gekommen. Wir hatten den alten Kinderanhänger dabei, da Zelt und Schlafsäcke nicht mehr ans Wiesel passten. Das hat uns oft gestoppt und wir mussten umsetzen, damit auch der breite Hänger überall durchpasst. Das war sehr nervig und drosselte auch den Durchschnitt... Evtl brauche ich doch einen Bob Yak...


      Zu Deiner Frage nach Unterkünften. Ich orientiere mich zu Hause meist an den "Bett und Bike-Betrieben":
      bettundbike.de
      Die bieten immer eine abschliesbare Möglichkeit für Räder.
      Dann rufe ich an und erkläre, dass mein Rad 2m lang und 80 cm breit ist. Manche erzählen dann, dass das Rad im Keller untergebracht werden müsste, was dann natürlich flach fällt. Ich reserviere also meist im Vorraus...
      Radelnde Grüße
      Tobias

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