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Saturday, July 16th 2011, 8:24pm

Vorrichtung zum Anschieben durch ein anderes Fahrrad

Hallo Hasebiker!
Bei einer kleinen Tour haben wir uns heute überlegt, das man hinten am Lepus eine Rolle anbringen könnte, um mit einem normalen Fahrrad das Lepus anzuschieben.
Hintergrund der Geschichte ist, das meine Mama durch ihre Behinderung nicht so sehr viel Kraft in den Beinen hat und man bei Anstiegen unterstützen muß.
Wer hat sowas schon mal gebaut oder Erfahrungen mit ähnlichen Vorrichtungen gemacht?
Über Ideen, Anregungen und Erfahrungsberichte aller Art würde ich mich riesig freuen.
Liebe Grüße
Safran as Sabine

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Saturday, July 16th 2011, 10:54pm

Interessante Idee. Man könnte dafür evtl. einen Rollentrainer umbauen (also so einen: http://www.tacx.com/de/producten/rollenb…tares/index.dot)
Deutlich einfacher in der Handhabung ist sicher einfach ein Elektromotor (also Umbau zum Pedelec) oder eine eine Anhängevorrichtung. Da sollte auch der Wirkungsgrad besser sein:



Quoted

Kettwiesel Nachläufer

Lahmer Name, heißes Gerät: Mit dem Nachläufer lässt sich das KettWiesel jetzt auch ganz einfach an Normalräder koppeln. Auflaufbremse inclusive/ nur mit mech.Bremse möglich
Kettwiesel AL mit Rohloff und Differential

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Sunday, July 17th 2011, 10:16am

Hallo Spawn,
danke für die Anregungen. Die Rollen von so einem Rollentrainer könnte man sicherlich gut benutzen. Wär nur noch die Anbringung zu überlegen.
Bei dem Elektromotor ist die Reichweite abhängig vom Akku. Ist der leer, ist Schluss. Wenn ich schiebe, ist dann Schluss, wenn ich müde bin (also etwa nach gefühlten 250 km *grinz*).
Von der Zieh-Vorrichtung hab ich schon gehört. Damit fühle ich mich aber unwohl, weil beide Räder fix miteinander verbunden sind und beide Fahrer von einander abhängig. Und es auch ein (wenn auch geringer, aber doch vorhandener) technischer Aufwand ist, die Räder zu verbinden.
Bei der Schiebe-Vorrichtung kann man temporär unterstützen und fährt ansonsten unabhängig von einander.

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Sunday, July 17th 2011, 10:33am

Wenn ich, nach Hirnblutung halbseitig gelähmt, früher am Berg schwächelte, fuhr mein Mann rechts hinter/neben mich, legte seine linke Hand auf meine rechte Schulter und unterstützte mich. Kurze Steigungen bis 21% haben wir so geschafft.

Einen Motor haben wir nach 3 Monaten nachgerüstet, zuletzt einen zweiten Akku gekauft.

Bei meiner Art der Behinderung ist ein deutlicher Trainingseffekt festzustellen, so daß sich die Reichweite und die Steigungsfähigkeit mit der Zeit erhöht haben und ich die Unterstützung eigentlich nicht mehr brauche.

Wir fahren hauptsächlich im Sieger-/Sauerland und in den Chiemgauer Alpen.



mfg Gudrun

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