So,
inzwischen habe ich mich selbst ans Werk gemacht und meine Lösung funktioniert schon recht gut:
[img]http://joern.gorres.de/lepus/index.php?sfpg=emFyZ2VzYm94LyoqNTkwNzQ3Njc0YTI1MWRkZmU3MzMwNmFhZDI1YmE3Zjg[/img]
Eine
Galerie mit allen Bildern gibt bei mir.
Das Prinzip ist einfach:
Auf die vorhandene Ladefläche kommt eine Holzplatte. Der notwendige Höhenausgleich, damit die Platte horizontal ausgerichtet ist wird durch 2 keilförmige Träger erreicht. Diese Träger selbst haben an der Unterseite Aussparungen, die auf den Querrohren des hinteren Gepäckträgers aufgesetzt werden. Die Gepäckträgerbespannung wird durch geschlitzte Gartenschläuche geschützt, die auf die Querrohre gesteckt werden.
Vorne sind an den Keilen Winkel angebracht, die verhindern, dass die Grundkonstruktion beim Fahren nach hinten herunterfällt.
Die Holzplatte ist mit einer dünnen Gummimatte beklebt, dann klappert es nicht mehr.
Der Bodenfalz der Zargesbox passt bündig über die Holzplatte. Dadurch hält die Kiste ihre Position auf der Unterkonstruktion. Die Kiste selbst wird mit drei Gurten am Rad festgeclipt.
Am Fahrrad sind die Gurte durch die vorhandenen Schnallen geführt, mit denen die von Hase angebotene Ortliebtasche befestigt werden würde.
An der Kiste sind die Gurtbänder verschraubt.
Kiste draufsetzen, festclipsen und los geht es.
Das Ganze hält sicher, auch wenn 20 Kilo drin sind und die Wegstrecke holprig ist und es mit Tempo 30 nachts den Waldweg bergab geht (der Superbeleuchtung des Lepus sei Dank)! Natürlich kann man auch langsam auf guten Wegen fahren ;-)
Das Gewicht wird vom Gepäckträger getragen (dafür ist er ja auch da), die Gurte halten alles an der Position fest, wo es sein und bleiben sollte (eben auf dem Gepäckträger).
Was ist zu beachten?
- Die Kiste muss (je nach Höhe der gewählten Kiste) u. U. etwas nach hinten versetzt werden, da sonst die Rückenlehne an die Kiste stößt
- auf jeden Fall 50 mm breite Gurte verwenden, dünnere rutschen aufgrund der Belastung durch die Schnallen durch
- Schrauben und Unterlegscheiben - vorzugsweise in Edelstahl; Selbstsichernde Muttern oder Sicherungskleber verwenden
- Holz - vorzugsweise wasserfeste Multiplexplatte
Was ist noch zu verbessern?
- Die Position der Metallwinkel muss noch angepasst werden. Beim ersten Versuch hatte ich Schaumstoffisolierungen für Warmwasserrohre als Schutz für die Querstreben des Gepäckträgers benutzt. Die waren leider nur solange schön dick, wie kein Gewicht darauf drückte. Die Gartenschlauchstücke sind wesentlich dünner; die Winkel müssen noch neu positioniert werden.
- Bei geöffnetem Deckel klappern die Verschlüsse der Kiste während der Fahrt (in meinem Fall sitzt ja ein Hund drin, da sollte der Deckel schon auf sein). Abhilfe werden hier Klettbänder bringen, die über die Verschlüsse gezogen werden.
- Der geöffnete Deckel sollte während der Fahrt NICHT durch ein elastisches Gepäckgummi offen gehalten werden. Er klappt sonst bei starken Erschütterungen doch zu (und der Hund ist weg ;-) ).
Bezugsquellen
Gruß
Jörn.