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Dank Liegedreirad: Schluss mit dem Reha-Feeling!

16. Dezember 2016

3 Kommentare

Ein Liegedreirad bietet viele Vorteile gegenüber konventionellen Satteldreirädern. Denn Liegedreiräder haben keinen Fahrradsattel, sondern einen richtigen Sitz. Alleine diese Tatsache kann insbesondere für Reha-Patienten ein enormer Vorteil sein. Natürlich bringt das Liegedreirad aber auch für Menschen, die einfach das Trike-Gefühl und die sportliche Straßenlage lieben, Vorteile: Kurvenspaß, lässig an der Ampel sitzen bleiben, ohne einen Fuß vom Pedal nehmen zu müssen, ständerloses Abstellen, erhöhte Aufmerksamkeit im Verkehr, Shopping-Qualitäten und und und. Wir erklären, warum diese und andere Eigenheiten von Trikes, euch mit deutlich höherem Fahrspaß und mehr Sicherheit über die Straßen bringen.

Das normale Dreirad: Extrem langsam fahren, ohne umzufallen

Niedrige Sitzposition. Ein wesentlicher Vorteil beim Liegedreirad.


Der niedrige Schwerpunkt macht das Liegedreirad kippsicherer.

Bis vor etwa 30 Jahren war das Satteldreirad für Menschen mit Handicap oder in der Reha nach einer Operation die einzige Möglichkeit, per Fahrrad mobil zu sein. Dabei war das Dreirad im Grundsatz aufgebaut wie ein normales Rad. Aber statt des Hinterrads hatte es eine Achse mit zwei Rädern, die das Dreirad zirka 75 Zentimeter breit machten. Man saß auf einem klassischen Fahrradsattel und konnte auch im Stand bequem sitzen bleiben. Im Gegensatz zum Zweirad war es zudem möglich, extrem langsam zu fahren, ohne umzufallen.

Das klingt nun zunächst ja garnicht so schlecht. Doch wieso kamen dann findige Entwickler wie Marec Hase auf die Idee, Liegedreiräder, wie unser KETTWIESEL, das LEPUS oder das TRIX, zu entwickeln? Weil es viele Vorteile gegenüber dem aufrechten Dreirad hat.

Vorteil Fahrstabilität: Liegedreirad mit tieferem Schwerpunkt

trix-studio

Der Sitz unserer Liegedreiräder ist bequem wie ein Sessel.

  • Bei einem Liegedreirad beträgt die Sitzhöhe zirka 30 bis 60 Zentimeter. Der Schwerpunkt des Fahrzeugs liegt daher tief. Das macht das Trike besonders kippsicher. Zum Vergleich: Satteldreiräder für durchschnittlich große Menschen haben eine Sitzhöhe von etwa 90 Zentimetern.
  • Beim Liegedreirad verliert auch in flott genommenen Kurven kein Rad den Bodenkontakt – unsere Sportskanone KETTWIESEL ist sogar ein echter Kurvensucher.

Vorteil Komfort: Lässig aufsteigen, kein Festhalten nötig

  • Durch die geringe Sitzhöhe steigt man einfacher auf und ab. Man muss nur den Rahmen übersteigen, schon kann man sich auf den Sitz niederlassen – anstatt sich hoch auf den Sattel zu hieven.
  • Ein Sitz mit Rückenlehne ist zum einen viel komfortabler als ein Sattel – vor allem, wenn er auch noch ganz individuell einstellbar ist.
  • Auf dem „Sessel“ kann man gelassen sitzen, ohne sich festhalten zu müssen, auch wenn man Schwierigkeiten mit der Körperbalance hat.

Vorteil Sicherheit: Alles im Blick behalten

Liegedreirad

Beine und Füße im Blick.

  • Sitz-Sicherheit: Der Rumpf muss bei Menschen, die Probleme mit der Stabilität der Wirbelsäule haben, nicht fixiert werden.
  • Alles im Blick: Menschen mit Koordinationsproblemen finden es hilfreich, wenn sie ihre Füße und Beine im Blickfeld haben – wenn sie ihre eigene Bewegung sehen, fällt es ihnen leichter, rund zu pedalieren.

Vorteil Design: Tschüss, Reha-Optik

  • Mit der Optik des klassischen „Behinderten-Fahrrads“ hat das Liegetrike nichts zu tun. Eher wird man damit beneidet – egal, ob es sich um ein Kinder-, Jugend- oder Erwachsenen-Trike handelt.
  • Anhang möglich: Im Gegensatz zu Aufrecht-Dreirädern lassen sich unsere Trikes aneinanderkoppeln, aber auch an konventionelle Fahrräder anhängen. So können Kinder oder Menschen, die nicht selbst lenken können, sicher mitfahren – inklusive mittreten. Wie das aussieht, könnt ihr hier sehen.
  • Auch subventioniert: Ein ganz spezieller Vorteil von HASE BIKES TRIX und TRETS REH ist die Hilfsmittelnummer. Je nach Bedarf erhalten junge Patienten von den gesetzlichen Krankenkassen Unterstützung, wenn sie ein Dreirad brauchen.

Lasst euch am besten selbst vom Trike überzeugen und fahrt beim nächsten HASE BIKES-Händler zum Beispiel ein KETTWIESEL Probe.

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3 Kommentare

  • Antworten Barbara Roos 6. Februar 2017 at 11:11

    Moin, moin, seit November bin ich stolze Besitzerin des Lepus. Ich freue mich wie ein Kind, da das Fahre, Wenden und Bremsen einfach nur “ Super-Spitze“ ist. Mir fehlt jetzt nur noch der Tranzportsack. Ich meine er hat 42 Lieter und kostet ca. 250€ ? Doch bitte wie schwer ist er?

    • Antworten HASE BIKES Team 22. März 2017 at 13:30

      Hallo Barbara,
      deine Angaben sind korrekt.
      Die Ortliebtasche hat ein Eigengewicht von ca 1,8kg und kann bis zu 15kg Zuladung fassen.
      Hier findest du eine Anleitung.
      Viele Grüße
      dein HASE BIKES Team

  • Antworten Axel 12. Februar 2017 at 9:55

    Dem kann ich nur zustimmen. Mein TRIX ist zwar zur REHAgedacht, aber siet cool aus und so garnicht nach Behinderung.

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